Fachinformation

ATC Code / ATC Name Ribociclib
Hersteller NOVARTIS Pharma GmbH
Darreichungsform Filmtabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 21 Stück: 2461.57€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

  • Die Behandlung mit Kisqali® sollte von einem in der Anwendung von Krebstherapeutika erfahrenen Arzt eingeleitet werden.
  • Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich 600 mg (3 Filmtabletten mit je 200 mg) Ribociclib für 21 aufeinanderfolgende Tage, gefolgt von 7 Tagen ohne Behandlung. Dies ergibt einen vollständigen Behandlungszyklus von 28 Tagen. Die Therapie sollte solange fortgeführt werden, wie ein klinischer Vorteil zu beobachten ist oder bis eine unvertretbare Toxizität auftritt.
  • Kisqali® sollte zusammen mit 2,5 mg Letrozol oder einem anderen Aromatasehemmer oder mit 500 mg Fulvestrant angewendet werden.
  • Wenn Kisqali® in Kombination mit einem Aromatasehemmer angewendet wird, sollte der Aromatasehemmer kontinuierlich während des 28-tägigen Zyklus einmal täglich eingenommen werden. Weitere Informationen sind der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation) des Aromatasehemmers zu entnehmen.
  • Bei Anwendung von Kisqali® in Kombination mit Fulvestrant wird Fulvestrant an den Tagen 1, 15 und 29 und danach einmal monatlich intramuskulär verabreicht. Weitere Informationen sind der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation) von Fulvestrant zu entnehmen.
  • Die Behandlung von prä- und perimenopausalen Frauen mit den zugelassenen Kisqali®-Kombinationen sollte gemäß der lokalen klinischen Praxis auch einen LHRH-Agonisten einschließen.
  • Kisqali® kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Patientinnen sollten angehalten werden, die Dosis jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit, vorzugsweise morgens, einzunehmen. Falls die Patientin sich nach der Einnahme erbricht oder eine Dosis auslässt, sollte an dem betreffenden Tag keine zusätzliche Dosis eingenommen werden. Die nächste verschriebene Dosis sollte zur üblichen Zeit eingenommen werden.
  • Dosisanpassungen
    • Das Management schwerer oder nicht tolerierbarer Nebenwirkungen kann eine vorübergehende Unterbrechung der Einnahme, eine Dosisreduktion oder die Beendigung der Behandlung mit Kisqali® erforderlich machen. Ist eine Dosisreduktion erforderlich, werden hierfür in Tabelle 1 Richtwerte empfohlen.
    • Tabelle 1 Empfohlene Richtwerte zur Dosisanpassung
      • Anfangsdosis
        • Kisqali® Dosis: 600 mg/Tag
        • Anzahl an 200-mg-Tabletten: 3
      • Erste Dosisverringerung
        • Kisqali® Dosis: 400 mg/Tag
        • Anzahl an 200-mg-Tabletten: 2
      • Zweite Dosisverringerung
        • Kisqali® Dosis: 200 mg*/Tag
        • Anzahl an 200-mg-Tabletten: 1
      • * Sollte eine weitere Dosisreduktion auf unter 200 mg/Tag erforderlich sein, ist die Behandlung dauerhaft zu beenden.
    • Die Tabellen 2, 3, 4 und 5 beinhalten Empfehlungen zur Unterbrechung und Verringerung der Dosis oder Beendigung der Behandlung mit Kisqali® zum Management spezieller Nebenwirkungen. Der Behandlungsplan für die einzelnen Patientinnen sollte sich auf die klinische Beurteilung durch den behandelnden Arzt und auf eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung stützen.
    • Vor Einleitung der Behandlung mit Kisqali® sollte ein großes Blutbild erstellt werden. Nach Behandlungsbeginn sollte während der ersten 2 Zyklen alle 2 Wochen ein großes Blutbild erstellt werden, danach zu Beginn eines jeden der folgenden 4 Zyklen und anschließend wie klinisch erforderlich.
    • Tabelle 2 Dosisanpassung und Management - Neutropenie
      • Neutropenie
        • Grad 1 oder 2* (ANC 1.000/mm3 bis </= UNG)
          • Keine Dosisanpassung erforderlich
        • Grad 3* (ANC 500 bis < 1.000/mm3)
          • Dosisunterbrechung bis Verbesserung auf Grad </= 2.
          • Behandlung mit Kisqali® auf gleicher Dosisstufe wieder aufnehmen.
          • Bei erneutem Auftreten einer Grad 3-Toxizität:
            • Dosisunterbrechung bis Verbesserung auf </= Grad 2, dann Behandlung mit Kisqali® wieder aufnehmen und um 1 Dosisstufe verringern.
        • Febrile Neutropenie** Grad 3*
          • Dosisunterbrechung bis Verbesserung auf Grad </= 2.
          • Behandlung mit Kisqali® wieder aufnehmen und um 1 Dosisstufe verringern.
        • Grad 4* (ANC < 500/mm3)
          • Dosisunterbrechung bis Verbesserung auf Grad </= 2.
          • Behandlung mit Kisqali® wieder aufnehmen und um 1 Dosisstufe verringern.
      • * Einstufung gemäß CTCAE, Version 4.03 (CTCAE = Common Terminology Criteria for Adverse Events)
      • ** Neutropenie Grad 3 mit einmaliger Körpertemperatur von > 38,3 °C (oder über 38 °C für mehr als eine Stunde und/oder eine gleichzeitige Infektion)
      • ANC: Absolute Neutrophilenzahl; UNG: Untere Normgrenze
    • Vor Einleitung der Behandlung mit Kisqali® sollten Leberfunktionstests (LFTs) durchgeführt werden. Nach Behandlungsbeginn sollten während der ersten 2 Zyklen alle 2 Wochen erneut LFTs durchgeführt werden, danach zu Beginn eines jeden der folgenden 4 Zyklen und anschließend wie klinisch erforderlich. Beim Auftreten von Abweichungen des Grades >/= 2 wird eine häufigere Kontrolle empfohlen.
    • Tabelle 3 Dosisanpassung und Management - Hepatobiliäre Toxizität
      • Erhöhung von AST und/oder ALT im Vergleich zum Ausgangswert**, ohne Anstieg des Gesamtbilirubins auf mehr als 2 × ONG
        • Grad 1* (> ONG - 3 × ONG)
          • Keine Dosisanpassung erforderlich.
        • Grad 2* (> 3 bis 5 × ONG)
          • Ausgangswert Grad < 2:
            • Dosisunterbrechung bis Verbesserung auf </= Ausgangsgrad, dann Behandlung mit Kisqali® auf gleicher Dosisstufe wieder aufnehmen. Wird Grad 2 erneut erreicht, Behandlung mit Kisqali® mit der nächst niedrigeren Dosisstufe wieder aufnehmen.
          • Ausgangswert Grad = 2:
            • Keine Dosisunterbrechung.
        • Grad 3* (> 5 bis 20 × ONG)
          • Dosisunterbrechung von Kisqali® bis Verbesserung auf </= Ausgangsgrad, dann auf der nächst niedrigeren Dosisstufe wieder aufnehmen.
          • Wird Grad 3 erneut erreicht, Kisqali® absetzen.
        • Grad 4* (> 20 × ONG)
          • Kisqali® absetzen.
      • Gleichzeitige Erhöhung von AST und/oder ALT zusammen mit einer Zunahme des Gesamtbilirubins ohne Vorliegen einer Cholestase
        • Grad 1* (> ONG - 3 × ONG); Grad 2* (> 3 bis 5 × ONG); Grad 3* (> 5 bis 20 × ONG); Grad 4* (> 20 × ONG)
          • Wenn bei Patientinnen unabhängig vom Grad des Ausgangswerts eine Erhöhung von ALT und/oder AST auf > 3 × ONG und von Gesamtbilirubin auf > 2 × ONG auftritt, ist Kisqali® abzusetzen.
      • * Einstufung gemäß CTCAE, Version 4.03 (CTCAE = Common Terminology Criteria for Adverse Events)
      • ** Ausgangswert = Wert vor Behandlungsbeginn
      • ONG: Obere Normgrenze
    • Vor Beginn der Behandlung mit Kisqali® sollte ein EKG ausgewertet werden. Nach Behandlungsbeginn sollte etwa an Tag 14 des ersten Zyklus erneut ein EKG durchgeführt werden, dann zu Beginn des zweiten Zyklus und anschließend wie klinisch erforderlich. Bei Auftreten einer QTcF-Verlängerung während der Behandlung werden häufigere EKG-Kontrollen empfohlen.
    • Tabelle 4 Dosisanpassung und Management - QT-Verlängerung
      • EKGs mit QTcF > 480 ms
        • 1. Die Dosis sollte unterbrochen werden.
        • 2. Verbessert sich die QTcF-Verlängerung auf < 481 ms, ist die Behandlung mit der nächst niedrigeren Dosisstufe wieder aufzunehmen.
        • 3. Steigt QTcF erneut auf >/= 481 ms, ist die Dosis auszusetzen, bis QTcF auf < 481 ms fällt, und anschließend die Behandlung mit Kisqali® mit der nächst niedrigeren Dosisstufe wieder aufzunehmen.
      • EKGs mit QTcF > 500 ms
        • Liegt die QTcF über 500 ms, ist Kisqali® vorübergehend abzusetzen, bis QTcF auf < 481 ms fällt. Anschließend kann die Behandlung mit Kisqali® mit der nächst niedrigeren Dosisstufe wieder aufgenommen werden.
        • Im Fall einer Verlängerung des QTcF-Intervalls auf mehr als 500 ms oder einer Veränderung um mehr als 60 ms im Vergleich zum Ausgangswert in Kombination mit Torsade de Pointes, polymorpher ventrikulärer Tachykardie oder Anzeichen/Symptomen einer schwerwiegenden Arrhythmie muss Kisqali® dauerhaft abgesetzt werden.
    • Tabelle 5 Dosisanpassung und Management - Andere Toxizitäten*
      • Andere Toxizitäten
        • Grad 1 oder 2**
          • Keine Dosisanpassung erforderlich.
          • Geeignete medizinische Therapie einleiten und überwachen wie klinisch erforderlich.
        • Grad 3**
          • Dosisunterbrechung bis Verbesserung auf Grad </= 1, dann die Behandlung mit Kisqali® auf gleicher Dosisstufe wieder aufnehmen.
          • Wird Grad 3 erneut erreicht, die Behandlung mit Kisqali® auf der nächst niedrigeren Dosisstufe wieder aufnehmen.
        • Grad 4**
          • Kisqali® absetzen.
      • * Nicht eingeschlossen sind Neutropenie, Hepatotoxizität und Verlängerung des QT-Intervalls.
      • ** Einstufung gemäß CTCAE, Version 4.03 (CTCAE = Common Terminology Criteria for Adverse Events)
    • Zur Dosismodifikation und zu anderen relevanten Sicherheitsinformationen des gleichzeitig gegebenen Aromatasehemmers, von Fulvestrant oder des LHRH-Agonisten wird im Falle von Toxizitäten auf die entsprechende Fachinformation verwiesen.
  • Dosisanpassung bei Anwendung von Kisqali® mit starken CYP3A4-Inhibitoren
    • Die gleichzeitige Anwendung starker CYP3A4-Inhibitoren sollte vermieden werden. Stattdessen ist die Anwendung eines Arzneimittels mit einem geringeren Potenzial einer CYP3A4-Hemmung zu erwägen. Wenn Patientinnen neben Ribociclib auch einen starken CYP3A4-Inhibitor erhalten müssen, sollte die Kisqali®-Dosis auf 400 mg einmal täglich verringert werden.
    • Bei Patientinnen, deren Dosis auf 400 mg Ribociclib pro Tag reduziert wurde und bei denen die gleichzeitige Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors nicht vermieden werden kann, sollte die Dosis weiter auf 200 mg reduziert werden.
    • Bei Patientinnen, deren Dosis auf 200 mg Ribociclib pro Tag reduziert wurde und bei denen die gleichzeitige Gabe eines starken CYP3A4-Inhibitors nicht vermieden werden kann, sollte die Behandlung mit Kisqali® unterbrochen werden.
    • Aufgrund interindividueller Variabilität sind die Empfehlungen für Dosisanpassungen eventuell nicht für alle Patientinnen optimal.
    • Deshalb wird eine engmaschige Überwachung auf Anzeichen einer Toxizität empfohlen. Wird der starke Inhibitor abgesetzt, sollte die Kisqali®-Dosis nach einem Zeitraum, der mindestens 5 Halbwertszeiten des starken CYP3A4-Inhibitors entspricht, wieder auf die ursprüngliche Dosis vor Beginn der Gabe des starken CYP3A4-Inhibitors angehoben werden.
  • Besondere Patientengruppen
    • Nierenfunktionsstörungen
      • Bei Patientinnen mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Vorsicht ist bei Patientinnen mit schwerer Nierenfunktionsstörung angezeigt. Diese Patientinnen sollten eng auf Anzeichen einer Toxizität überwacht werden, da bei dieser Patientengruppe keine Erfahrungen mit der Anwendung von Kisqali® vorliegen.
    • Leberfunktionsstörungen
      • Basierend auf einer Pharmakokinetikstudie mit gesunden Probanden und Probanden mit Leberfunktionsstörung ohne Krebs ist im Fall einer leichten Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Klasse A) keine Dosisanpassung erforderlich. Patientinnen mit mittelschwerer (Child-Pugh-Klasse B) und schwerer Leberfunktionsstörung (Child-Pugh-Klasse C) können eine erhöhte (weniger als das 2-Fache) Exposition gegenüber Ribociclib aufweisen, sodass eine Anfangsdosis von einmal täglich 400 mg Kisqali® empfohlen wird. Ribociclib wurde nicht bei Brustkrebspatientinnen mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung untersucht.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Sicherheit und Wirksamkeit von Kisqali® bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
    • Ältere Patientinnen
      • Bei Patientinnen über 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Indikation

  • Kisqali® wird zur Behandlung von Frauen mit einem Hormonrezeptor(HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Mammakarzinom in Kombination mit einem Aromatasehemmer oder Fulvestrant als initiale endokrin-basierte Therapie oder bei Frauen mit vorangegangener endokriner Therapie angewendet.
  • Bei prä- oder perimenopausalen Frauen sollte die endokrine Therapie mit einem LHRH-Agonisten (LHRH = Luteinising Hormone-Releasing Hormone) kombiniert werden.

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder gegen Erdnuss, Soja oder einen der sonstigen Bestandteile.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Guanfacin /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Proteinkinase-Inhibitoren /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Proteinkinase-Inhibitoren /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Ivabradin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Proteinkinase-Inhibitoren /Mitotan
Domperidon /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Proteinkinase-Inhibitoren /Johanniskraut
Paritaprevir /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Ticagrelor /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Naloxegol /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Proteinkinase-Inhibitoren /Carbamazepin
Proteinkinase-Inhibitoren /Rifamycine
Proteinkinase-Inhibitoren /Hydantoine
Cariprazin /CYP3A4-Inhibitoren
Stoffe, die das QT-Intervall verlängern /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Stoffe, die das QT-Intervall verlängern /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Amifampridin /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können

mittelschwer

Pimozid /Proteinkinase-Inhibitoren
Delamanid /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Encorafenib /CYP3A4-Inhibitoren
CDK4/-Inhibitoren / Grapefruit
CDK4/-Inhibitoren / HIV-Protease-Inhibitoren
Ulipristal /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Chinidin und Derivate /Proteinkinase-Inhibitoren
Phosphodiesterase-5-Hemmer /Proteinkinase-Inhibitoren
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus /Proteinkinase-Inhibitoren
HCV-Protease-Inhibitoren /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Mutterkorn-Alkaloide /Proteinkinase-Inhibitoren
Perampanel /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Alitretinoin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
CDK4/-Inhibitoren / Azol-Antimykotika
Ranolazin /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Proteinkinase-Inhibitoren /Efavirenz
Saxagliptin /CYP3A4-Induktoren, starke
Cabozantinib /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Proteinkinase-Inhibitoren /Calcium-Antagonisten, Verapamil und Analoge
Proteinkinase-Inhibitoren /Nefazodon
Vasopressin und Analoge /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Vinflunin /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Naloxegol /CYP3A4-Induktoren, starke
Opioide /Proteinkinase-Inhibitoren
Immunsuppressiva /Proteinkinase-Inhibitoren
Estrogene und Gestagene /Proteinkinase-Inhibitoren, CYP3A-Induktoren
Alfuzosin /Ribociclib
Asenapin /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Pitolisant /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
CDK4/-Inhibitoren / Makrolid-Antibiotika
Cisaprid /Proteinkinase-Inhibitoren
CDK4/-Inhibitoren / HCV-Protease-Inhibitoren
Cholesterin-Synthese-Hemmer /Proteinkinase-Inhibitoren

geringfügig

P-Glykoprotein-Substrate /Proteinkinase-Inhibitoren
Sitagliptin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Ivermectin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Metformin /Proteinkinase-Inhibitoren
Pasireotid /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Vilanterol /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Ospemifen /CYP3A4-Inhibitoren
Tasimelteon /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Clindamycin /CYP3A4-Inhibitoren
Vortioxetin /CYP3A4-Inhibitoren, starke

Zusammensetzung

WRibociclib succinat254.35 mg
=Ribociclib200 mg
HCellulose, mikrokristallin+
HCrospovidon+
HEisen (II,III) oxid+
HEisen (III) oxid, rot+
HHyprolose (5.0 - 16.0% Hydroxypropoxy-Gruppen) +
HMagnesium stearat+
HPhospholipide (aus Sojabohne)0.344 mg
HPoly(vinylalkohol)+
HSilicium dioxid, hochdispers+
HTalkum+
HTitan dioxid+
HXanthan gummi+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Risiken

Risiko Rating
Verlängerung der QT-Zeit B
Rating-Legende:
  1. A) Keine Arzneimittelwirkungen
  2. B) Leichte unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  3. C) Mittlere unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  4. D) Starke unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
42 Stück 2461.57 € Filmtabletten
3X63 Stück 7270.09 € Filmtabletten
21 Stück 2461.57 € Filmtabletten
63 Stück 2461.57 € Filmtabletten
3X42 Stück 7270.09 € Filmtabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
42 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
3X63 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
21 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
63 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
3X42 Stück verkehrsfähig im Vertrieb

Weitere Kapitel

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