Fachinformation

ATC Code / ATC Name Everolimus
Hersteller Zentiva Pharma GmbH
Darreichungsform Tabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 30 Stück: 1210.1€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

Dosierung, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Everolimus - peroral
  • Hormonrezeptor-positives, fortgeschrittenes Mammakarzinom; neuroendokrine Tumoren pankreatischen Ursprungs oder Ursprung im Gastrointestinaltrakt oder in der Lunge; Nierenzellkarzinom; Renales Angiomyolipom assoziiert mit tuberöser Sklerose (TSC, Tuberous Sclerosis Complex)
    • Erwachsene
      • empfohlen: 10 mg Everolimus 1mal / Tag
    • Behandlungsdauer:
      • Behandlung solange ein klinischer Nutzen beobachtet wird oder bis inakzeptable toxische Nebenwirkungen auftreten
    • versäumte Dosis
      • Einnahme nicht nachholen, sondern die nächste vorgeschriebene Dosis wie gewohnt einnehmen
  • subependymales Riesenzellastrozytom (SEGA) aufgrund einer tuberösen Sklerose (TSC, Tuberous Sclerosis Complex)
    • sorgfältige Dosistitration zur Erzielung der optimalen therapeutischen Wirkung notwendig
      • wirksame und verträgliche Dosierungen je nach Patient unterschiedlich
      • gleichzeitige antiepileptische Therapie kann den Metabolismus von Everolimus beeinflussen und zu Variabilität beitragen
    • Dosisberechnung auf der Grundlage der Körperoberfläche (KOF) mit Hilfe der Dubois-Formel
      • KOF = (W0,425 × H0,725) × 0,007184
        • Gewicht (W) gemessen in Kilogramm; Körpergröße (H) in Zentimeter
    • empfohlene Initialdosis
      • Patienten > 3 Jahre: 4,5 mg Everolimus / m2
      • Kinder zwischen 1 - 3 Jahren: 7 mg Everolimus / m2
    • Dosistitration und Erhaltungsdosis:
      • Tal-Konzentrationen von Everolimus im Vollblut sollten etwa 1-2 Wochen nach Beginn der Behandlung bestimmt werden:
        • Dosierung einstellen, dass Talkonzentrationen von 5 - 15 ng/ml erreicht werden
      • Dosis kann in Abhängigkeit von der Verträglichkeit erhöht werden, um eine höhere Talkonzentration innerhalb des Zielbereichs und damit eine optimale Wirksamkeit zu erzielen
      • die individualisierte Dosierung sollte durch Erhöhung der Dosis in Schritten von 2,5 mg titriert werden, um die Ziel-Talkonzentration für ein optimales klinisches Ansprechen zu erreichen
      • bei Planung der Dosistitration sind Wirksamkeit, Sicherheit, Begleittherapie und die aktuelle Talkonzentration zu berücksichtigen
      • als Grundlage für die individuelle Dosistitration kann eine einfache Verhältnisgleichung verwendet werden:
        • neue Everolimus-Dosis = aktuelle Dosis x (Zielkonzentration / aktuelle Konzentration)
      • etwa 3 Monate nach Beginn der Everolimus-Therapie sollte das SEGA-Volumen bestimmt und die Dosis ggf. angepasst werden
        • hierbei sind Veränderungen des SEGA-Volumens, die entsprechenden Talkonzentrationen sowie die Verträglichkeit zu berücksichtigen
      • Überprüfung der Talkonzentrationen für die Dauer der Behandlung
        • sobald stabile Dosis erreicht wurde
        • alle 3 - 6 Monate bei Patienten mit sich ändernder Körperoberfläche
        • alle 6 - 12 Monate bei Patienten mit stabiler Körperoberfläche
    • Behandlungsdauer:
      • Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie ein klinischer Nutzen beobachtet wird oder bis eine nichtakzeptable Toxizität auftritt
    • versäumte Dosis
      • Einnahme nicht nachholen, sondern die nächste vorgeschriebene Dosis wie gewohnt einnehmen
    • Therapeutisches Arzneimittelmonitoring
      • ein therapeutisches Arzneimittelmonitoring der Everolimuskonzentrationen im Blut unter Verwendung einer validierten Testmethode ist erforderlich
      • Bestimmung der Talkonzentrationen
        • mindestens 1 Woche nach Behandlungsbeginn
        • nach jeder Änderung der Dosis
        • nach jeder Änderung der Darreichungsform
        • nach Beginn oder Änderung einer Begleittherapie mit CYP3A4-Inhibitoren
        • nach jeder Änderung im Leberstatus (Child-Pugh)
        • 2 bis 4 Wochen nach Beginn oder Änderung einer Begleittherapie mit CYP3A4-Induktoren
          • da die natürliche Abbauzeit der induzierten Enzyme in Betracht gezogen werden muss
      • Patienten, die wegen eines renalen Angiomyolipoms assoziiert mit TSC behandelt werden
        • Therapeutisches Arzneimittelmonitoring der Everolimuskonzentrationen im Blut unter Verwendung einer validierten Testmethode ist auch eine Option
          • nach Beginn oder Änderung der gleichzeitigen Gabe von CYP3A4-Induktoren oder Inhibitoren
          • nach jeder Änderung des hepatischen Status (Child-Pugh)
      • falls möglich, sollten während der Behandlung immer dieselbe Bestimmungsmethode und das gleiche Labor für das therapeutische Arzneimittelmonitoring verwendet werden
    • Wechsel der Darreichungsformen
      • unterschiedliche Darreichungsformen sind nicht austauschbar
      • Hinweise zum Wechsel der Darreichungsform siehe Produktinformation
  • Refraktäre Krampfanfälle in Zusammenhang mit einer tuberösen Sklerose (tuberous sclerosis complex, TSC)
    • sorgfältige Dosistitration zur Erzielung der optimalen therapeutischen Wirkung notwendig
      • wirksame und verträgliche Dosierungen je nach Patient unterschiedlich
      • gleichzeitige antiepileptische Therapie kann den Metabolismus von Everolimus beeinflussen und zu Variabilität beitragen
    • Dosisberechnung auf der Grundlage der Körperoberfläche (KOF) mit Hilfe der Dubois-Formel
      • KOF = (W0,425 × H0,725) × 0,007184
        • Gewicht (W) gemessen in Kilogramm; Körpergröße (H) in Zentimeter
    • Initialdosis
      • Patienten < 6 Jahre
        • ohne gleichzeitige Gabe eines CYP3A4/P-GP-Induktors: 6 mg Everolimus / m2
        • bei gleichzeitiger Gabe eines CYP3A4/P-GP-Induktors: 9 mg Everolimus / m2
      • Patienten >= 6 Jahre
        • ohne gleichzeitige Gabe eines CYP3A4/P-GP-Induktors: 5 mg Everolimus / m2
        • bei gleichzeitiger Gabe eines CYP3A4/P-GP-Induktors: 8 mg Everolimus / m2
    • Überwachung der Dosis
      • Bestimmung der Talkonzentrationen von Everolimus im Vollblut mindestens 1 Woche nach Beginn der Behandlung
        • die Dosierung ist so einzustellen, dass Talkonzentrationen zwischen 5 und 15 ng/ml erreicht werden
      • die Dosis kann in Abhängigkeit von der Verträglichkeit erhöht werden, um eine höhere Talkonzentration innerhalb des Zielbereichs und damit eine optimale Wirksamkeit zu erzielen
    • Titration
      • die individualisierte Dosierung sollte durch Erhöhung der Dosis in Schritten von 1 bis 4 mg titriert werden, um die Ziel-Talkonzentration für ein optimales klinisches Ansprechen zu erreichen
      • bei der Planung der Dosistitration sind Wirksamkeit, Sicherheit, Begleittherapie und die aktuelle Talkonzentration zu berücksichtigen
      • als Grundlage für die individuelle Dosistitration kann eine einfache Verhältnisgleichung verwendet werden:
        • neue Everolimus-Dosis = aktuelle Dosis x (Zielkonzentration / aktuelle Konzentration)
    • Langzeitbeobachtung
      • Überprüfung der Talkonzentrationen für die Dauer der Behandlung
        • sobald eine stabile Dosis erreicht wurde
        • alle 3 bis 6 Monate bei Patienten mit sich ändernder Körperoberfläche
        • alle 6 bis 12 Monate bei Patienten mit stabiler Körperoberfläche
    • Behandlungsdauer:
      • Behandlung sollte so lange fortgesetzt werden, wie ein klinischer Nutzen beobachtet wird oder bis eine nichtakzeptable Toxizität auftritt
    • versäumte Dosis
      • Einnahme nicht nachholen, sondern die nächste vorgeschriebene Dosis wie gewohnt einnehmen
    • Therapeutisches Arzneimittelmonitoring
      • ein therapeutisches Arzneimittelmonitoring der Everolimuskonzentrationen im Blut unter Verwendung einer validierten Testmethode ist erforderlich
      • Bestimmung der Talkonzentrationen
        • mindestens 1 Woche nach Behandlungsbeginn
        • nach jeder Änderung der Dosis
        • nach jeder Änderung der Darreichungsform
        • nach Beginn oder Änderung einer Begleittherapie mit CYP3A4-Inhibitoren
        • nach jeder Änderung im Leberstatus (Child-Pugh)
        • 2 bis 4 Wochen nach Beginn oder Änderung einer Begleittherapie mit CYP3A4-Induktoren
          • da die natürliche Abbauzeit der induzierten Enzyme in Betracht gezogen werden muss
      • falls möglich, sollten während der Behandlung immer dieselbe Bestimmungsmethode und das gleiche Labor für das therapeutische Arzneimittelmonitoring verwendet werden
    • Wechsel der Darreichungsformen
      • unterschiedliche Darreichungsformen sind nicht austauschbar
      • Hinweise zum Wechsel der Darreichungsform siehe Produktinformation

Dosisanpassung

  • bei schwerwiegenden und/oder inakzeptablen vermuteten Nebenwirkungen
    • Dosisreduktion und/oder vorübergehende Unterbrechung (z.B. für eine Woche) der Therapie kann erforderlich sein
    • bei Nebenwirkungen mit Grad 1 üblicherweise keine Dosisanpassung erforderlich
    • falls Dosisreduktion notwendig
      • ca. 50% niedrigere Dosis als zuvor verabreichte Tagesdosis empfohlen
      • falls Dosis auf Wert unterhalb der niedrigsten verfügbaren Stärke reduziert wird, sollte Gabe an jedem 2. Tag in Erwägung gezogen werden
    • falls Therapieunterbrechung notwendig
      • Therapie anschließend mit 5 mg / Tag wieder aufnehmen
  • Empfehlungen zur Dosisanpassung bei spezifischen Nebenwirkungen
    • Nicht-infektiöse Pneumonitis
      • Grad 2
        • Behandlungsunterbrechung bis zur Rückbildung der Symptome auf <= Grad 1 ist zu erwägen
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung
        • falls es innerhalb von 4 Wochen zu keiner Rückbildung kommt, ist die Behandlung abzubrechen
      • Grad 3
        • Behandlungsunterbrechung bis zur Rückbildung der Symptome auf <= Grad 1
          • erneute Behandlung mit Everolimus mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung erwägen
        • wenn erneut Toxizität mit Grad 3 auftritt, Abbruch in Erwägung ziehen
      • Grad 4
        • Absetzen von Everolimus
    • Stomatitis
      • Grad 2
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 1
          • erneute Gabe in gleicher Dosierung
        • wenn erneut eine Stomatitis 2. Grades auftritt, Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 1 unterbrechen
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50% niedrigeren Dosierung
      • Grad 3
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Erholung auf <= Grad 1
          • erneute Behandlung mit Everolimus mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50% niedrigeren Dosierung
      • Grad 4
        • Absetzen von Everolimus
    • andere nicht-hämatologische Toxizitäten (ausgenommen Stoffwechselereignisse)
      • Grad 2
        • bei tolerierbarer Toxizität keine Dosisanpassung erforderlich
        • wenn die Toxizität nicht mehr tolerierbar ist, muss eine vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 1 erfolgen
          • erneute Gabe in gleicher Dosierung.
        • wenn die Toxizität erneut in Grad 2 auftritt, ist die Behandlung mit Everolimus bis zur Rückbildung auf <= Grad 1 zu unterbrechen
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung
      • Grad 3
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 1
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung erwägen
        • wenn erneut Toxizität mit Grad 3 auftritt, Abbruch erwägen
      • Grad 4
        • Absetzen von Everolimus
    • Stoffwechselereignisse (z.B. Hyperglykämie, Dyslipidämie)
      • Grad 2
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • Grad 3
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung
      • Grad 4
        • Absetzen von Everolimus
    • Thrombozytopenie
      • Grad 2 (< 75, >= 50 × 109/l)
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 1 (>= 75×109/l)
          • erneute Gabe in gleicher Dosierung
      • Grad 3 und 4 (< 50 × 109/l)
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 1 (>= 75×109/l)
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung
    • Neutropenie
      • Grad 2 (>= 1 × 109/l)
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • Grad 3 (< 1, >= 0,5 × 109/l)
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 2 (>= 1×109/l)
          • erneute Gabe in der gleichen Dosierung
      • Grad 4 (< 0,5 × 109/l)
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 2 (>= 1×109/l)
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung
    • Febrile Neutropenie
      • Grad 3
        • vorübergehende Unterbrechung der Behandlung bis zur Rückbildung auf <= Grad 2 (>= 1,25×109/l) und kein Fieber
          • erneute Behandlung mit einer im Vergleich zur ursprünglichen Tagesdosis um ca. 50 % niedrigeren Dosierung.
      • Grad 4
        • Absetzen von Everolimus
  • ältere Patienten (>= 65 Jahre)
    • keine Dosisanpassung erforderlich
  • Niereninsuffizienz
    • keine Dosisanpassung erforderlich
  • Leberinsuffizienz
    • leicht, Child-Pugh Klasse A
      • 7,5 mg Everolimus 1mal / Tag
      • Patienten mit SEGA assoziiert mit TSC oder mit refraktären Krampfanfällen:
        • < 18 Jahre
          • Anwendung nicht empfohlen
        • >18 Jahre
          • 75 % der empfohlenen Startdosis, die auf Grundlage der KOF berechnet wurde (gerundet auf die nächste Stärke)
          • Everolimus-Talspiegel im Gesamtblut sollten mindestens 1 Woche nach jeder Änderung im Leberstatus (Child-Pugh) bestimmt werden
    • mäßig, Child-Pugh Klasse B
      • 5 mg Everolimus 1mal / Tag
      • Patienten mit SEGA assoziiert mit TSC oder mit refraktären Krampfanfällen:
        • < 18 Jahre
          • Anwendung nicht empfohlen
        • >18 Jahre
          • 50% der empfohlenen Startdosis, die auf Grundlage der KOF berechnet wurde (gerundet auf die nächste Stärke)
          • Everolimus-Talspiegel im Gesamtblut sollten mindestens 1 Woche nach jeder Änderung im Leberstatus (Child-Pugh) bestimmt werden
    • schwer, Child-Pugh Klasse C
      • max. 2,5 mg Everolimus 1mal / Tag
        • Anwendung nur empfohlen, wenn der erwünschte Nutzen gegenüber dem Risiko überwiegt
      • Patienten mit SEGA assoziiert mit TSC oder mit refraktären Krampfanfällen:
        • < 18 Jahre
          • Anwendung nicht empfohlen
        • > 18 Jahre
          • Anwendung nur empfohlen, wenn der erwünschte Nutzen gegenüber dem Risiko überwiegt
          • in diesem Fall 25 % der empfohlenen Stardosis, die auf Grundlage der KOF berechnet wurde (gerundet auf die nächste Stärke), nicht überschreiten
          • Everolimus-Talspiegel im Gesamtblut sollten mindestens 1 Woche nach jeder Änderung im Leberstatus (Child-Pugh) bestimmt werden
    • Dosisanpassungen durchführen, wenn sich der Leberstatus (Child-Pugh) des Patienten während der Behandlung ändert
  • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
    • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
    • keine Daten vorliegend
    • Patienten mit SEGA assoziiert mit TSC
      • Ergebnisse aus klinischen Studien zeigen keine Auswirkung auf Wachstum oder Entwicklung
      • Dosierungsempfehlungen entsprechen jenen für Erwachsene, außer bei
        • Patienten zwischen 1 und < 3 Jahre
        • Patienten < 1 Jahre
          • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
          • keine Daten vorliegend
        • Patienten mit Leberfunktionsstörungen
          • Anwendung nicht empfohlen
    • Patienten mit TSC und refraktären Krampfanfällen
      • Ergebnisse aus klinischen Studien zeigen keine Auswirkung auf Wachstum oder Entwicklung
      • Dosierungsempfehlungen entsprechen jenen für Erwachsene, außer
        • Patienten zwischen 2 und < 6 Jahre
        • Patienten < 2 Jahre
          • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
          • keine Daten vorliegend
        • Patienten mit Leberfunktionsstörungen
          • Anwendung nicht empfohlen

Indikation

  • Hormonrezeptor-positives, fortgeschrittenes Mammakarzinom
    • in Kombination mit Exemestan zur Therapie des Hormonrezeptorpositiven, HER2 / neu-negativen, fortgeschrittenen Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen ohne symptomatische viszerale Metastasierung, nachdem es zu einem Rezidiv oder einer Progression nach einem nicht-steroidalen Aromataseinhibitor gekommen ist
  • neuroendokrine Tumoren pankreatischen Ursprungs
    • Behandlung von inoperablen oder metastasierten, gut oder mäßig differenzierten neuroendokrinen Tumoren pankreatischen Ursprungs bei Erwachsenen mit progressiver Erkrankung

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Everolimus - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Everolimus oder andere Rapamycin-Derivate

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Immunsuppressiva /Azol-Antimykotika
Saccharomyces cerevisiae (boulardii) /Immunsuppressiva
Cladribin /Immunsuppressiva
Natalizumab /Immunsuppressiva
Brivudin /Immunsuppressiva
Antineoplastische Mittel /PARP-Inhibitoren
Lebend-Impfstoffe /Immunsuppressiva
Immunsuppressiva /HCV-Protease-Inhibitoren
mTOR-Inhibitoren /Johanniskraut
Ocrelizumab /Immunsuppressiva
Cladribin /Antineoplastische Mittel
Immunsuppressiva /HIV-Protease-Inhibitoren
Immunsuppressiva /Lumacaftor

mittelschwer

P-Glykoprotein-Substrate /Dabrafenib
Immunsuppressiva /Calcium-Antagonisten
Ranolazin /mTOR-Inhibitoren
Immunsuppressiva /Rifamycine
Immunsuppressiva /Carbamazepin
Immunsuppressiva /Proteinkinase-Inhibitoren
Dimethylfumarat /Immunsuppressiva
Everolimus /Corticosteroide
Immunsuppressiva /Hydantoine
Immunsuppressiva /Brigatinib
Calcineurin-Inhibitoren /Idelalisib
Calcineurin-Inhibitoren /Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten
Immunsuppressiva /Ciclosporin
Immunsuppressiva /Ritonavir
Immunsuppressiva /Cobicistat
Calcineurin-Inhibitoren /Venetoclax
Abatacept /Immunsuppressiva
Immunsuppressiva /Enzalutamid
Immunsuppressiva /Amiodaron
Immunsuppressiva /Makrolid-Antibiotika
Immunsuppressiva /Lorlatinib
Immunsuppressiva /Imatinib
Immunsuppressiva /Grapefruit
Tot- und Toxoid-Impfstoffe /Immunsuppressiva
Immunsuppressiva /Imiquimod
ACE-Hemmer /Everolimus
Immunsuppressiva /Dabrafenib
Immunsuppressiva /Barbiturate

geringfügig

P-Glykoprotein-Substrate /Lomitapid
Atezolizumab /Immunsuppressiva
Tamoxifen /Antineoplastische Mittel
P-Glykoprotein-Substrate /Ivacaftor
P-Glykoprotein-Substrate /Cabozantinib
ACE-Hemmer /mTOR-Inhibitoren
P-Glykoprotein-Substrate /Daclatasvir
P-Glykoprotein-Substrate /Lumacaftor
Immunsuppressiva /Pitolisant
Immunsuppressiva /Nefazodon
P-Glykoprotein-Substrate /Proteinkinase-Inhibitoren
Immunsuppressiva /Telotristat
Immunsuppressiva /Dronedaron
Immunsuppressiva /Reverse-Transkriptase-Hemmer, nicht-nukleosidische
P-Glykoprotein-Substrate /Glecaprevir, Pibrentasvir
Calcineurin-Inhibitoren /Carboplatin
Streptozocin /Immunsuppressiva
P-Glykoprotein-Substrate /Ulipristal
P-Glykoprotein-Substrate /Cariprazin

Zusammensetzung

WEverolimus5 mg
HButylhydroxytoluol+
HCrospovidon+
HHypromellose+
HLactose 1-Wasser+
=Lactose148.5 mg
HMagnesium stearat+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
30 Stück 1210.1 € Tabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
30 Stück verkehrsfähig im Vertrieb

Weitere Kapitel

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