Fachinformation

ATC Code / ATC Name Carbamazepin
Hersteller Hexal AG
Darreichungsform Retard-Tabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 100 Stück: 17.62€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

  • Vor der Entscheidung zur Behandlung mit Carbamazepin sollten Patienten han-chinesischer oder thailändischer Abstammung auf die Genvariante HLA-B*1502 hin untersucht werden, wenn dies irgendwie möglich ist. Dieses Allel ist ein starker Prädiktor für das Risiko des Auftretens des Stevens-Johnson-Syndroms bei einer Behandlung mit Carbamazepin.
  • Die Behandlung mit Carbamazepin wird einschleichend, in einer niedrigen Initialdosis, je nach Art und Schwere des Krankheitsbildes, individuell begonnen, danach wird die Dosis langsam bis zur am besten wirksamen Erhaltungsdosis erhöht.
  • Die Tagesdosis wird in der Regel in 1 - 2 Einzelgaben verabreicht.
  • Der allgemeine Tagesdosisbereich liegt zwischen 400 - 1.200 mg Carbamazepin.
  • Eine Gesamttagesdosis von 1.600 mg Carbamazepin sollte in der Regel nicht überschritten werden, da in höherer Dosierung vermehrt Nebenwirkungen auftreten.
  • Die Festlegung der therapeutischen Dosis sollte, insbesondere bei Kombinationstherapie, über die Bestimmung der Plasmaspiegel und in Abhängigkeit von der Wirksamkeit erfolgen. Der therapeutische Carbamazepin-Spiegel liegt erfahrungsgemäß zwischen 4 und 12 µg/ml.
  • Im Einzelfall kann die erforderliche Dosis erheblich von der angegebenen Anfangs- und Erhaltungsdosis abweichen (z. B. wegen Beschleunigung des Metabolismus durch Enzyminduktion oder wegen Arzneimittelinteraktionen bei eventuell kombinierter Medikation).
  • Carbamazepin sollte zur Behandlung der Epilepsie bevorzugt allein (Monotherapie) angewendet werden. Die Behandlung ist von einem in der Epilepsie-Behandlung erfahrenen Facharzt zu überwachen.
  • Bei Umstellung auf die Behandlung mit Carbamazepin ist die Dosis des abzusetzenden Antiepileptikums schrittweise herabzusetzen.
  • Folgendes allgemeines Dosierschema wird zur Behandlung von epileptischen Anfallsleiden empfohlen:
    • Tabelle 1
      • Erwachsene
        • Anfangsdosis (täglich): Abends 200 - 300 mg
        • Erhaltungsdosis (täglich): Morgens 200 (300) - 600 mg, Abends (300) 400 - 600 mg
      • Kinder* 6 - 10 Jahre
        • Anfangsdosis (täglich): Abends 150 - 200 mg
        • Erhaltungsdosis (täglich): Morgens 200 mg, Abends 200 - 400 mg
      • Kinder* 11 - 15 Jahre
        • Anfangsdosis (täglich): Abends 150 - 200 mg
        • Erhaltungsdosis (täglich): Morgens 200 - 400 mg, Abends 400 - 600 mg
      • Kinder* > 15 Jahre
        • Anfangsdosis (täglich): entsprechend der Erwachsenendosis
        • Erhaltungsdosis (täglich): entsprechend der Erwachsenendosis
      • * Hinweis
        • Für Kinder unter 6 Jahren stehen zur Initial- und Erhaltungsdosierung nicht retardierte Darreichungsformen zur Verfügung (Tabletten). Die Verabreichung von Retardtabletten kann wegen unzureichender Erkenntnis nicht empfohlen werden.
        • Empfohlene Maximaldosis
          • 6 - 15 Jahre: 1.000 mg/Tag
          • > 15 Jahre: 1.200 mg/Tag
  • Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen:
    • Epilepsien
      • Im Allgemeinen wird bei Erwachsenen die Anfangsdosis von 200 - 400 mg Carbamazepin/Tag langsam auf die Erhaltungsdosis von 600 - 1.200 mg Carbamazepin/Tag gesteigert.
      • Im Allgemeinen beträgt die Erhaltungsdosis für Kinder durchschnittlich 10 - 20 mg Carbamazepin/kg Körpergewicht/Tag.
      • Empfohlenes Dosierschema siehe Tabelle 1.
    • Trigeminus-Neuralgie, genuine Glossopharyngeus-Neuralgie
      • Die Tagesdosis wird von einer Anfangsdosis von 150 - 400 mg Carbamazepin, bis zum Eintritt der Schmerzfreiheit auf durchschnittlich 300 - 900 mg Carbamazepin - verteilt auf 1 - 2 Gaben - erhöht. Im Anschluss daran ist es bei einem Teil der Fälle möglich, die Behandlung mit einer geringeren Erhaltungsdosis von 300 - 450 mg Carbamazepin, verteilt auf 2 Gaben, fortzusetzen. Die empfohlene Maximaldosis beträgt 1.200 mg/Tag. Wenn eine Schmerzlinderung erreicht wurde, sollte versucht werden, die Therapie schrittweise abzusetzen, bis eine weitere Schmerzattacke auftritt.
      • Bei älteren und empfindlichen Patienten ist eine Anfangsdosis von 150 - 200 mg Carbamazepin morgens oder abends ausreichend.
    • Schmerzzustände bei diabetischer Neuropathie
      • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 600 mg Carbamazepin, verteilt auf 2 Gaben, in Ausnahmefällen bis zu 1.200 mg Carbamazepin, verteilt auf 2 Gaben.
    • Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose
      • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 300 - 900 mg Carbamazepin verteilt auf
        1 - 2 Gaben.
    • Anfallsverhütung während der stationären Alkoholentzugssyndrom-Behandlung
      • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 600 mg Carbamazepin, auf 2 Gaben.
      • In schweren Fällen kann die Dosis in den ersten Tagen bis auf 1.200 mg Carbamazepin, verteilt auf 2 Gaben, erhöht werden.
      • Die Kombination von Carbamazepin mit sedativ-hypnotischen Mitteln wird nicht empfohlen. Entsprechend den klinischen Erfordernissen kann Carbamazepin jedoch mit anderen in der Alkoholentzugs-Behandlung eingesetzten Substanzen bei Bedarf kombiniert werden.
      • Es sind regelmäßige Kontrollen des Carbamazepin-Spiegels vorzunehmen. Wegen der zentralnervösen und vegetativen Nebenwirkungen wird eine sorgfältige klinische Beobachtung empfohlen.
    • Prophylaxe manisch-depressiver Phasen
      • Die Anfangsdosis, die in der Regel auch als Erhaltungsdosis ausreichend ist, beträgt 200 - 400 mg Carbamazepin täglich, verteilt auf 1 - 2 Gaben.. Gegebenenfalls kann die Dosis bis auf 600 - 900 mg Carbamazepin täglich, aufgeteilt auf 2 Gaben, erhöht werden.
    • Hinweis
      • Bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Leber- und Nierenleiden sowie bei älteren Patienten ist eine niedrigere Dosierung angezeigt.
  • Dauer der Anwendung
    • Die Anwendungsdauer richtet sich nach der jeweiligen Indikation und der individuellen Reaktion des Patienten. In jedem Fall darf das Arzneimittel durch den Patienten nicht eigenmächtig abgesetzt werden.
    • Die Dauer der Anwendung ist individuell verschieden und wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
    • Die antiepileptische Therapie ist grundsätzlich eine Langzeittherapie.
    • Über die Einstellung, Behandlungsdauer und das Absetzen von Carbamazepin sollte im Einzelfall ein in der Epilepsie-Behandlung erfahrener Facharzt entscheiden. Im Allgemeinen ist eine Dosisreduktion und ein Absetzen der Medikation frühestens nach 2 - 3-jähriger Anfallsfreiheit zu erwägen.
    • Das Absetzen muss in schrittweiser Dosisreduktion über 1 - 2 Jahre erfolgen; Kinder können der Dosis pro kg Körpergewicht entwachsen anstelle altersgemäßer Dosisanpassung, wobei sich der EEG-Befund nicht verschlechtern sollte.
    • Bei der Neuralgie-Behandlung hat es sich bewährt, die Therapie mit einer für die Schmerzfreiheit gerade noch ausreichenden Erhaltungsdosis über einige Wochen durchzuführen. Durch vorsichtige Dosisreduktion sollte festgestellt werden, ob es inzwischen zu einer Spontanremission gekommen ist.
    • Beim Wiederauftreten von Schmerzattacken ist mit der ursprünglichen Erhaltungsdosis weiterzubehandeln.
    • Für die Behandlungsdauer der Schmerzzustände bei diabetischer Neuropathie und der nichtepileptischen Anfälle bei Multipler Sklerose gilt das gleiche.
    • Zur Anfallsverhütung bei der Alkoholentzugssyndrom-Behandlung sollte die Therapie mit Carbamazepin unter ausschleichender Dosierung nach 7 - 10 Tagen beendet werden.
    • Die Prophylaxe manisch-depressiver Phasen ist eine Langzeit-Behandlung.
  • Kinder
    • Carbamazepin Retardformulierung ist wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes und fehlender Erfahrung mit Retardtabletten für Kinder unter 6 Jahren ungeeignet.

Indikation

  • Zur Behandlung von:
    • Epilepsien:
      • Einfache partielle Anfälle (fokale Anfälle)
      • Komplexe partielle Anfälle (psychomotorische Anfälle)
      • Grand mal, insbesondere fokaler Genese (Schlaf-Grand mal, diffuses Grand mal)
      • gemischte Epilepsieformen
    • Trigeminus-Neuralgie
    • Genuine Glossopharyngeus-Neuralgie
    • Schmerzhafte diabetische Neuropathie
    • Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose wie z. B. Trigeminus-Neuralgie, tonische Anfälle, paroxysmale Dysarthrie und Ataxie, paroxysmale Parästhesien und Schmerzanfälle
    • Anfallsverhütung beim Alkoholentzugssyndrom.
    • Prophylaxe manisch-depressiver Phasen, wenn die Therapie mit Lithium versagt hat bzw. wenn Patienten unter Lithium schnelle Phasenwechsel erlebten und wenn mit Lithium nicht behandelt werden darf
  • Hinweis
    • Bei Umstellung von bisherigen (nicht retardierten) Darreichungsformen auf Carbamazepin Retardformulierung ist auf ausreichende Serumspiegel von Carbamazepin zu achten.

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

  • Carbamazepin darf nicht angewendet werden bei:
    • Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin oder strukturell verwandte Medikamente (z. B. trizyklische Antidepressiva) oder einen der sonstigen Bestandteile
    • Vorliegen einer Knochenmarkschädigung, Knochenmarkdepression in der Vorgeschichte
    • atrioventrikulärem Block
    • hepatischer Porphyrie, auch in der Vorgeschichte (z. B. akute intermittierende Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda)
    • gleichzeitiger Behandlung mit einem Monoaminoxidase-Hemmer
    • gleichzeitiger Behandlung mit Voriconazol, da es zum Therapieversagen dieses Medikamentes kommen kann

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Carbamazepin /Azol-Antimykotika
Cyclophosphamid /Carbamazepin
Daclatasvir /Antikonvulsiva, CYP3A4-induzierende
Ledipasvir /P-Glykoprotein-Induktoren, starke
Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Cobicistat /Carbamazepin
Carboxamid-Derivate /MAO-Hemmer
Elbasvir /P-Glykoprotein-Induktoren
Rilpivirin /Antiepileptika, enzyminduzierende
Darunavir /Antiepileptika, enzyminduzierende
Elvitegravir /Carbamazepin
HCV-Inhibitoren /Antikonvulsiva
Antiepileptika /Lumacaftor
Carbamazepin /Nefazodon
Clozapin /Carbamazepin
HCV-Inhibitoren /CYP3A4-Induktoren
Proteinkinase-Inhibitoren /Carbamazepin
Clozapin /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge /Carbamazepin
Carbamazepin /Makrolid-Antibiotika
HCV-Protease-Inhibitoren /CYP3A4-Induktoren
Tenofovir alafenamid /Carbamazepin
Cariprazin /CYP3A4-Induktoren

mittelschwer

Corticosteroide /Carbamazepin
Naloxegol /CYP3A4-Induktoren, starke
Vismodegib /Carbamazepin
Deferasirox /Antiepileptika, enzyminduzierende
Estrogene und Gestagene /Antiepileptika, Carboxamid-Derivate
Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine /Carbamazepin
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende /Carbamazepin
Immunsuppressiva /Carbamazepin
Cholesterin-Synthese-Hemmer /Carbamazepin
Rufinamid /Carbamazepin
Melatonin-Rezeptor-Agonisten /CYP-Induktoren
Abirateron /CYP3A4-Induktoren
Saxagliptin /CYP3A4-Induktoren, starke
Clopidogrel /CYP2C19-Inhibitoren
Ulipristal /Carbamazepin
Etravirin /Carbamazepin
Lithium /Carbamazepin
Antiepileptika /Stiripentol
Eliglustat /Carbamazepin
Carbamazepin /Danazol
Carbamazepin /Quetiapin
Carbamazepin /Dextropropoxyphen
Antikoagulanzien /Carbamazepin und Derivate
Primidon /Carbamazepin
Valproinsäure /Carbamazepin
Antidepressiva, enzyminduzierende /Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, nicht-nukleosid
Stoffe, mit hepatotoxischen UAW /Stoffe, mit hepatotoxischen UAW
Anagrelid /CYP1A2-Induktoren
Stoffe, mit hepatotoxischen UAW /Stoffe, mit hepatotoxischen UAW
Buspiron /Carbamazepin
Osimertinib /Carbamazepin
Panobinostat /Carbamazepin
Clindamycin /CYP3A4-Induktoren
Vortioxetin /Carbamazepin
Carbamazepin /Felbamat
Ethanol /Antiepileptika
Perampanel /Antiepileptika, enzyminduzierende
Vandetanib /CYP3A4-Induktoren, starke
Roflumilast /Carbamazepin
Cabozantinib /Carbamazepin
Guanfacin /Carbamazepin
Carbamazepin /Isoniazid
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe /Aktivkohle
Lamotrigin /Carbamazepin
Aripiprazol /Carbamazepin
Dabigatran /P-Glykoprotein-Induktoren
Desfesoterodin /Carbamazepin
Cannabinoide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Coffein /CYP1A2-Induktoren
Flecainid /CYP2D6-Induktoren
Cabazitaxel /Carbamazepin
Nintedanib /P-Glykoprotein-Induktoren, starke
Carbamazepin /Fluoxetin
Bupropion /Carbamazepin
Carbamazepin /Verapamil
Exemestan /Carbamazepin
Doxycyclin /Carbamazepin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus /Carbamazepin
Haloperidol /Carbamazepin
Topiramat /Carbamazepin
Faktor Xa-Inhibitoren, orale /Carbamazepin
Dronedaron /Carbamazepin
Vasopressin und Analoge /Antiepileptika
Idelalisib /Carbamazepin
Dolutegravir /Antiepileptika, enzyminduzierende
Riociguat /Carbamazepin
Afatinib /P-Glykoprotein-Induktoren
Tolvaptan /Carbamazepin
Ivacaftor /CYP3A4-Induktoren
Ranolazin /Carbamazepin
Carbamazepin /Antidepressiva, tri-und tetrazyklische
Irinotecan /Antiepileptika, enzyminduzierende
Ciclosporin /Carbamazepin
Sertralin /Carbamazepin
Vinca-Alkaloide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Venetoclax /Antiepileptika, enzyminduzierende
Pitolisant /Antiepileptika, enzyminduzierende
Maraviroc /Antiepileptika, enzyminduzierende
Bictegravir /Antiepileptika
Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten /Carbamazepin
Opioide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Ixazomib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Lomustin /Antiepileptika, enzyminduzierende
Hypnotika /Antiepileptika
Carbamazepin /HIV-Protease-Inhibitoren
Carbamazepin /Cimetidin
Carbamazepin /Diltiazem
Antiepileptika /Terbinafin
Vemurafenib /Enzyminduktoren
Hydantoine /Carbamazepin

geringfügig

Lacosamid /Carbamazepin
Schilddrüsenhormone /Carbamazepin
Lomitapid /Carbamazepin
Olaparib /Carbamazepin
Apremilast /Carbamazepin
Carbamazepin /Chinin
Amifampridin /Carbamazepin
Phosphodiesterase-5-Hemmer /Carbamazepin
Antiepileptika /Dabrafenib
Bedaquilin /Carbamazepin
Carbamazepin /Levetiracetam
Alectinib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Brivaracetam /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Isotretinoin
Carbamazepin /Ciprofloxacin
Carbamazepin /Fluvoxamin
Carbamazepin /Nicotinamid
Methylphenidat /Carbamazepin
Metronidazol /CYP3A4-Induktoren
Toremifen /Carbamazepin
Wermut-Extrakt /Carbamazepin
Bosentan /CYP3A4-Induktoren
Chinidin /Carboxamid-Derivate
Antiepileptika /Hydroxyzin
Benzimidazol-Anthelminthika /Antiepileptika, enzyminduzierende
Theophyllin und Derivate /Carbamazepin
Carbamazepin /Ticlopidin
Carbamazepin /Grapefruit
Trazodon /Carbamazepin
Celecoxib /Carbamazepin
Antiepileptika /Enzalutamid
Ticagrelor /CYP3A4-Induktoren, starke
Teriflunomid /Carbamazepin
Canagliflozin /Carbamazepin
Risperidon /Carbamazepin
Praziquantel /Carbamazepin
Carbamazepin /Loxapin
Paracetamol /Carbamazepin
Aminochinoline /Carbamazepin
Ospemifen /CYP-Induktoren, starke
Carbamazepin /Barbiturate
Riluzol /CYP1A2-Induktoren
Olanzapin /Carbamazepin
Succinimid-Derivate /Carbamazepin

unbedeutend

Ruxolitinib /Carbamazepin
Stoffe mit GIT-funktionsabhängiger Bioverfügbarkei/Laxanzien, quellende
Carbamazepin /Diuretika
Carbamazepin /Probenecid

Zusammensetzung

WCarbamazepin150 mg
HCarboxymethylstärke, Natriumsalz+
HCellulose, mikrokristallin+
HEudragit RS 100+
HMagnesium stearat+
HPoly (acrylsäure, methacrylsäure) (ethyl, methyl/acrylat, methacrylat)+
HSilicium dioxid, hochdispers+
HTalkum+
HWasser, gereinigt+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Risiken

Risiko Rating
Anticholinerger Effekt B
Rating-Legende:
  1. A) Keine Arzneimittelwirkungen
  2. B) Leichte unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  3. C) Mittlere unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  4. D) Starke unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
100 Stück 17.62 € Retard-Tabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
100 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb

Weitere Kapitel

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