Fachinformation

ATC Code / ATC Name Levodopa und Decarboxylasehemmer
Hersteller AbZ Pharma GmbH
Darreichungsform Tabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 100 Stück: 26.8€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

Dosierung, Wirkstoffprofil
(kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Levodopa und Decarboxylasehemmer - peroral

Levodopa und Carbidopa

  • Behandlung des Morbus Parkinson und des Parkinson-Syndroms
    • normal freisetzende Darreichungsform
      • allgemeine Hinweise
        • optimale Dosierung von Levodopa plus Carbidopa muss sorgfältig für jeden Patienten ermittelt werden
          • Dosierung richtet sich nach der Schwere der extrapyramidalen Symptomatik und der Verträglichkeit im Einzelfall
          • ggf. müssen sowohl sowohl Einzeldosis als auch Dosierungsintervalle angepasst werden
          • hohe Einzeldosen vermeiden
        • Behandlung mit langsam ansteigender Dosierung durchführen (um Ausmaß der Nebenwirkungen gering zu halten und einen möglichen Behandlungserfolg nicht zu gefährden)
        • Blepharospasmus nützliches frühes Zeichen für eine Überdosierung
        • durch entsprechende Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die periphere Dopa-Decarboxylase durch 70 - 100 mg Carbidopa / Tag maximal gehemmt wird
          • Patienten, die eine geringere Carbidopa- Menge erhalten, können mit Übelkeit und Erbrechen reagieren
        • plötzliches Absetzen von Levodopa unbedingt vermeiden
      • Erwachsene
        • bisher nicht mit Levodopa behandelte Patienten
          • Initialdosis:
            • bis zu 100 mg Levodopa plus 25 mg Carbidopa 3mal / Tag
            • oder 125 mg Levodopa plus 12,5 mg Carbidopa 2mal / Tag
              • dies könnte jedoch für einige Patienten eine nicht ausreichende Carbidopa-Dosis bedeuten
            • entsprechend einer initiale Tagesdosis: 50 - 300 mg Levodopa plus 12,5 - 75 mg Carbidopa / Tag
          • Dosissteigerung / Erhaltungsdosis
            • Dosissteigerung
              • jeden Tag oder jeden 2. Tag
                • 50 - 150 mg Levodopa plus 12,5 - 37,5 mg Carbidopa / Tag jeden Tag oder jeden 2. Tag
            • oder Dosissteigerung
              • jeden 3. bis 7. Tag
                • bei Bedarf um je 50 - 100 mg Levodopa plus 12,5 - 25 mg Carbidopa / Tag
            • bis zu einer maximalen Tagesdosis von 700 - 2000 mg Levodopa plus 175 - 200 mg Carbidopa
              • bei höheren Dosis als 600 mg Levodopa plus 150 mg Carbidopa / Tag : Einnahme eines Präparates mit Levodopa und Carbidopa im Verhältnis 10:1 empfohlen
              • Erfahrungen mit täglichen Carbidopa-Dosen > 200 mg begrenzt
            • Tagesdosis soll auf wenigstens 3 bis 4 Einzeldosen verteilt werden
        • Umstellung von einem reinen Levodopa-Präparat
          • Dosierung
            • es werden nur ca. 20 % der bisherigen Levodopa-Dosis benötigt (um vergleichbaren klinischen Effekt zu erzielen)
            • Patienten, die zuvor < 1500 mg Levodopa / Tag erhielten
              • 100 mg Levodopa plus 25 mg Carbidopa 3-4mal / Tag empfohlen
            • Patienten, die zuvor > 1500 mg Levodopa / Tag erhielten
              • 250 mg Levodopa plus 25 mg Carbidopa 3-4mal / Tag empfohlen
          • Umstellung von Levodopa-Monotherapeutikum auf normal freisetzende Kombinationstherapie:
            • Levodopa sollte mindestens 12 Stunden vor Beginn einer Therapie mit dem normalfreisetzenden Arzneimittel abgesezt werden
            • bzw. 24 Stunden, falls retardierte Levodopa-Formen gegeben wurden
          • max. Tagesdosis: 2000 mg Levodopa plus 200 mg Carbidopa
            • Erfahrungen mit täglichen Carbidopa-Dosen > 200 mg begrenzt
          • Tagesdosis soll auf wenigstens 3 bis 4 Einzeldosen verteilt werden
          • da sowohl therapeutische Effekte als auch Nebenwirkungen unter Levodopa plus Carbidopa schneller auftreten als unter Levodopa alleine, Patienten während der Dosiseinstellung besonders sorgfältig beobachten
            • insbesondere unwillkürliche Bewegungen werden unter Levodopa plus Carbidopa schneller auftreten als unter Levodopa
              • durch die Wirkung von Carbidopa erreicht mehr Levodopa das Gehirn und daher wird mehr Dopamin gebildet
            • Auftreten von unwillkürlichen Bewegungen kann eine Dosisreduktion nötig machen
        • Umstellung von einem Präparat mit Levodopa und einem anderen Decarboxylasehemmer als Carbidopa
          • Dosierung
            • entsprechend der Levodopa-Dosis des bisherigen Präparates
          • max. Tagesdosis: 2000 mg Levodopa plus 200 mg Carbidopa
            • Erfahrungen mit täglichen Carbidopa-Dosen > 200 mg begrenzt
          • Tagesdosis auf wenigstens 3 bis 4 Einzeldosen verteilen
        • Behandlungsdauer
          • Langzeiteinnahme (Substitutionstherapie)
          • Anwendung bei guter Verträglichkeit nicht begrenzt
      • Dosisanpassung
        • bei Auftreten von Nebenwirkungen Dosissteigerung zunächst unterbrechen oder die Dosis vorübergehend senken; sowie weitere Erhöhung langsamer vorgenommen
          • bei stärkeren gastrointestinalen Beschwerden können Antiemetika wie Domperidon verabreicht werden
            • keine Metoclopramid-haltigen Präparate verabreichen
  • Behandlung der idiopathischen Parkinson-Krankheit, insbesondere zur Verkürzung der „Off"-Phase bei Patienten, die zuvor mit schnell freisetzenden Levodopa plus Decarboxylasehemmern oder nur mit Levodopa behandelt wurden und motorische Fluktuationen aufwiesen; Zusatzbehandlung von Morbus Parkinson bei Patienten, bei denen unter Behandlung mit konventionellen, nicht retardierten Levodopa plus Decarboxylasehemmern motorische Fluktuationen auftraten
    • retardiert freisetzende Darreichungsform
      • allgemeine Hinweise
        • Dosierungshöhe und -abstände müssen individuell nach sorgfältiger Prüfung vom Arzt bestimmt werden
        • Tagesdosis von Levodopa/Carbidopa sorgfältig durch schrittweise Dosisanpassung (Dosistitration)ermitteln
          • Titration abhängig vom Therapieerfolg
          • eine um bis zu 30 % höhere Levodopa-Dosis kann erforderlich werden
          • auf das Auftreten oder die Zunahme von Übelkeit oder unwillkürlichen Bewegungen wie Dyskinesien, Chorea und Dystonie achten
          • Blepharospasmus kann frühes Zeichen einer Überdosierung sein
        • bei stärkeren gastrointestinalen Beschwerden, besonders beim Auftreten zu Beginn der Behandlung
          • gelegentliche Verabreichung von Antiemetika wie Domperidon möglich
            • keine Metoclopramid-haltigen Präparate verwenden
        • plötzliches Absetzen von Levodopa unbedingt vermeiden
        • Kombination mit Pyridoxin
          • da Carbidopa eine Wirkungsabschwächung von Levodopa durch Pyridoxin verhindert, kann das Arzneimittel von Patienten eingenommen werden, die zusätzlich Pyridoxin (Vitamin B6) erhalten
        • im Gegensatz zu schnellfreisetzenden Kombinationspräparaten kann die gewohnte morgendliche Wirkung von retardierten Levodopa plus Carbidopa - Arzneimitteln um bis zu 1 Stunde verzögert eintreten
      • Erwachsene
        • Behandlungsbeginn
          • Patienten, die bisher nicht mit Levodopa behandelt wurden
            • empfohlene Initialdosis
              • 100 - 200 mg Levodopa plus 25 - 50 mg Carbidopa 2mal / Tag
              • Patienten, die mehr Levodopa benötigen, vertragen im Allgemeinen 300 - 400 mg Levodopa plus 75 - 100 mg Carbidopa / Tag
              • max. Initialdosis: 600 mg Levodopa / Tag sein
              • Anpassungen der Dosis sollten in Abständen von mind. 2 - 4 Tagen vorgenommen werden
              • Dosierintervall: jeweils mind. 6 Stunden Intervall zwischen Einzelgaben
            • Wirkungseintritt
              • abhängig von der Schwere der Erkrankung können bis zu 6 Monate erforderlich sein, um optimalen Behandlungserfolg zu erreichen
          • Patienten, die bisher mit nicht retardierten Levodopa plus Decarboxylasehemmer-Präparaten behandelt wurden (Umstellung von nicht retardierten auf retardierte Kombinationsarzneimittel)
            • empfohlene Initialdosis: zu Behandlungsbeginn sollten diese Patienten täglich etwa 10 % mehr Levodopa / Tag erhalten als bisher,
              • insb. wenn höhere Dosen erforderlich sind (> 900 mg Levodopa / Tag)
              • insgesamt kann eine bis zu 30 % höhere Levodopa-Dosis kann erforderlich werden
            • Umstellung von schnell freisetzenden Darreichungsformen auf retardierte Darreichungsformen:
              • mind. 12 Stunden sollten zwischen der letzten Einnahme von Levodopa plus Decarboxylasehemmer (schnell freisetzend) und der ersten Einnahme des retardierten Arzneimittels liegen
            • Verlängerung der Dosisabstände um 30 - 50 % auf 4 - 12 Stunden
              • wenn die Tagesdosis in ungleiche Einzeldosen aufgeteilt ist, empfohlen, die niedrigste Dosis am Ende des Tages anzuwenden
          • Patienten, die bisher nur mit Levodopa behandelt wurden (Umstellung von Levodopa-Monotherapeutikum auf retardierte Kombinationstherapie)
            • empfohlene Initialdosis bei leichter bis mäßiger Ausprägung der Krankheit:
              • 200 mg Levodopa plus 50 mg Carbidopa 2mal / Tag
            • Umstellung von Levodopa-Monotherapeutikum auf retardierte Kombinationsarzneimittel:
              • mind. 12 Stunden sollten zwischen der letzten Einnahme von Levodopa und der ersten Einnahme des retardierten Arzneimittels liegen
        • Dosistitration / Erhaltungstherapie
          • Anpassung der Dosen und Dosisabstände entsprechend dem klinischen Ansprechen
          • Ansprechen meist bei Dosierungen von 400 - 1600 mg Levodopa plus 100 - 400 mg Carbidopa pro Tag bei einem Dosierintervall von 4 -12 Stunden, verteilt auf Einzelgaben
            • niedrigste Dosis sollte am Ende des Tages eingenommen werden
              • v.a. wenn Zeitabstände zwischen den Einzelgaben weniger als 4 Stunden betragen oder wenn unterschiedlich hohe Einzeldosen angewendet werden
            • es wurden auch höhere Dosen von bis zu 2400 mg Levodopa plus 600 mg Carbidopa in kürzeren Zeitabständen (weniger als 4 Stunden) angewendet, was aber im Allgemeinen nicht empfohlen wird
          • für weitere Dosistritrationen wird ein Intervall von mind. 3 Tage empfohlen
        • Behandlungsdauer
          • Langzeiteinnahme (Substitutionstherapie)
          • Anwendung bei guter Verträglichkeit nicht begrenzt
          • Patienten sorgfältig beobachten, wenn die Gabe abrupt reduziert oder beendet wird
            • insb. bei Komedikation mit antipsychotisch wirkenden Arzneimitteln
        • Dosisanpassung
          • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
            • Sicherheit nicht nachgewiesen
          • älteren Patienten
            • viel Erfahrung vorliegend
            • die oben angegebenen Empfehlungen spiegeln die klinischen Daten wider, die aus diesen Erkenntnissen gewonnen wurden
          • eingeschränkte Nierenfunktion
            • keine Dosisanpassung erforderlich
          • eingeschränkte Leberfunktion
            • keine Dosisanpassung erforderlich
          • Kombination mit anderen Antiparkinsonmitteln
            • Anticholinergika, Dopaminagonisten und Amantadin können zusammen mit Levodopa plus Carbidopa gegeben werden
              • Erfahrungen aber beschränkt
            • wird eine solche Kombinationsbehandlung angestrebt, kann, insb. bei bereits begonnener Levodopa plus Carbidopa-Therapie, eine Dosisreduktion der anderen Substanzen bzw. von Levodopa plus Carbidopa notwendig werden
          • Behandlungsunterbrechung
            • wenn ein Narkosemittel erforderlich ist, kann Levodopa plus Carbidopa solange gegeben werden, wie der Patient Arzneimittel einnehmen darf
              • wenn die Therapie vorübergehend unterbrochen wird, kann die gewohnte Dosis gegeben werden, sobald der Patient in der Lage ist, Arzneimittel einzunehmen
  • Behandlung der fortgeschrittenen, auf Levodopa- reaktiven Parkinson-Krankheit mit schweren motorischen Fluktuationen und Hyper-/Dyskinesie, wenn verfügbare Kombinationen von Antiparkinsonmitteln nicht zu zufrieden stellenden Ergebnissen geführt haben
    • Darreichungsform zur (kontinuierlichen) intestinalen Anwendung, über eine Sonde
      • allgemeine Hinweise
        • Dosis sollte für eine optimale klinische Reaktion jedes einzelnen Patienten angepasst werden
          • das bedeutet, Maximierung der funktionalen On-Phase während des Tages durch Minimierung der Anzahl und Dauer der Off-Episoden (Bradykinesie) und Minimierung der On-Phase mit behindernder Dyskinesie
        • Levodopa/Carbidopa sollte zu Beginn als Monotherapie angewendet werden
          • wenn erforderlich, können andere Arzneimittel für die Behandlung der Parkinson-Krankheit zusammen mit Levodopa/Carbidopa angewendet werden
        • Behandlung mit einer Dauersonde kann jederzeit beendet werden
          • Behandlung sollte dann mit oralen Arzneimitteln fortgeführt werden, einschließlich Levodopa/Carbidopa
        • gesamte Tagesdosis: 3 individuell eingestellten Dosen
          • morgendliche Bolusdosis
          • kontinuierliche Erhaltungsdosis
          • Extra-Bolusdosen
        • wenn es medizinisch gerechtfertigt ist, kann das Arzneimittel während der Nacht verabreicht werden
      • Erwachsene
        • nach Einstellen der Anfangsdosis sollten in den nächsten Wochen Feinanpassungen der morgendlichen Bolusdosis, der Erhaltungsdosis und der Extra-Bolusdosen durchgeführt werden
        • morgendliche Bolusdosis
          • gesamte Morgendosis: 100 - 200 mg Levodopa plus 25 - 50 mg Carbidopa-Monohydrat
            • Dosis sollte auf der Grundlage der vorhergehenden morgendlichen Levodopa-Dosis des Patienten festgelegt werden und des Volumens zum Befüllen der Sonde festgelegt werden
          • max. gesamte Morgendosis: 300 mg Levodopa plus 75 mg Carbidopa-Monohydrat
        • kontinuierliche Erhaltungsdosis
          • wird individuell eingestellt
            • Dosis sollte entsprechend der vorhergehenden täglichen Einnahme von Levodopa berechnet werden
              • bei Absetzen zusätzlicher Arzneimittel, muss die Levodopa-Dosis angepasst werden
          • Erhaltungsdosis: sollte innerhalb eines Bereichs von 20 - 200 mg Levodopa plus 5 - 50 mg Carbidopa-Monohydrat/ Stunde liegen; gewöhnlich 40 - 120 mg Levodopa plus 10 - 30 mg Carbidopa-Monohydrat / Stunde
            • Dosisanpassung in Schritten von 2 mg Levodopa plus 0,5 mg Carbidopa-Monohydrat / Stunde möglich
        • Extra-Bolusdosen
          • falls erforderlich zu verabreichen, wenn der Patient im Verlaufe des Tages hypokinetisch wird
          • sollte individuell eingestellt werden
          • Extra-Bolusdosis: normalerweise zwischen 10 - 40 mg Levodopa plus 2,5 - 10 mg Carbidopa-Monohydrat
            • in seltenen Fällen möglicherweise höhere Dosis erforderlich
          • wenn es notwendig ist, Extra-Bolusdosis häufiger als 5mal / Tag zu verabreichen, dann
            • Erhaltungsdosis erhöhen
        • max. empfohlene Tagesdosis: 4000 mg Levodopa plus 1000 mg Carbidopa-Monohydrat
          • in Ausnahmefällen möglicherweise höhere Dosis erforderlich
        • Behandlungsdauer: zur kontinuierlichen Anwendung vorgesehen
      • Dosisanpassung
        • Kinder und Jugendliche
          • keine relevante Anwendung von Levodopa/Carbidopa in der pädiatrischen Bevölkerung für die Indikation fortgeschrittener, auf Levodopa-reaktiver Parkinson- Krankheit mit schweren motorischen Fluktuationen und Hyper-/Dyskinesie
        • ältere Patienten
          • beträchtliches Erfahrungsspektrum über die Anwendung von Levodopa/Carbidopa bei älteren Patienten vorhanden
          • Dosiseinstellen durch individuelles Titrieren
        • Niereninsuffizienz
          • Dosiseinstellung sollte mit Vorsicht erfolgen
          • Dosierung mit Duodopa erfolgt individuell durch Titrieren auf die optimale Wirkung (diese entspricht individuell optimierten Levodopa und Carbidopa-Plasma-Expositionen)
          • mögliche Auswirkungen von Beeinträchtigungen der Nierenfunktion auf die Levodopa- und Carbidopa- Exposition werden daher indirekt über die Dosierung berücksichtigt
          • keine Studien zur Pharmakokinetik von Carbidopa und Levodopa bei Patienten mit Beeinträchtigung der Nierenfunktion
        • Leberinsuffizienz
          • Dosiseinstellung sollte mit Vorsicht erfolgen
          • Dosierung mit Duodopa erfolgt individuell durch Titrieren auf die optimale Wirkung (diese entspricht individuell optimierten Levodopa und Carbidopa-Plasma-Expositionen)
          • mögliche Auswirkungen von Beeinträchtigungen der Leberfunktion auf die Levodopa- und Carbidopa- Exposition werden daher indirekt über die Dosierung berücksichtigt
          • keine Studien zur Pharmakokinetik von Carbidopa und Levodopa bei Patienten mit Beeinträchtigung der Leberfunktion
        • Therapieunterbrechung
          • im Falle einer plötzlich erforderlichen Reduzierung der Dosis oder wenn es notwendig wird, die Behandlung mit Duodopa abzubrechen Patienten sorgfältig überwachen
            • insbesondere bei Patienten, die Antipsychotika erhalten

Levodopa und Benserazid

  • Behandlung des Morbus Parkinson und des Parkinson-Syndroms
    • normal freisetzende und schnell freisetzende Darreichungsform
      • allgemeine Hinweise
        • optimale Dosierung mittels Dosistitration sorgfältig für jeden Patienten ermitteln
        • Dosierung richtet sich nach der Schwere der extrapyramidalen Symptomatik und der Verträglichkeit im Einzelfall
          • ggf. müssen sowohl sowohl Einzeldosis als auch Dosierungsintervalle angepasst werden
          • hohe Einzeldosen vermeiden
        • Behandlung mit langsam ansteigender Dosierung durchführen (um Ausmaß der Nebenwirkungen gering zu halten und einen möglichen Behandlungserfolg nicht zu gefährden)
        • schnellfreisetzende Darreichungsform zum Auflösen
          • speziell geeignet für Patienten, bei denen ein schneller Wirkungseintritt gewünscht wird oder bei Patienten mit einer Akinesie, die frühmorgens oder nachmittags auftritt sowie bei Patienten mit einem verzögerten "On"- oder "Wearing-Off"- Phänomen oder für Patienten mit Schluckbeschwerden
      • Erwachsene
        • bisher nicht mit Levodopa behandelte Patienten
          • Initial: 100 - 200 mg Levodopa plus 25 - 50 mg Benserazid / Tag
            • zu Beginn sollten die Einzelgaben 50 mg Levodopa plus 12,5 mg Benserazid nicht überschreiten
          • Dosissteigerung:
            • jeden 3. - 7. Tag: optional um 50 - 100 mg Levodopa plus 12,5 - 25 mg Benserazid
            • beim Auftreten von Nebenwirkungen sollte die Dosis vorerst nicht weiter erhöht werden, eventuell sogar vorübergehend verringert und danach nochmals langsamer gesteigert werden
            • bei Auftreten von gastrointestinalen Nebenwirkungen können Antiemetika, wie z.B. Domperidon verabreicht werden
          • Erhaltungsdosis:
            • wirksame Dosis gewöhnlich im Bereich von 400 - 800 mg Levodopa plus 100 - 200 mg Benserazid / Tag
              • für die meisten Patienten Dosen bis zu 600 mg Levodopa plus 150 mg Benserazid / Tag ausreichend
              • optimale Verbesserung für gewöhnlich nach 1 bis 3 Wochen beobachtet, voller therapeutischer Effekt aber möglicherweise für einige Zeit nicht erkennbar
                • deshalb einige Wochen verstreichen lassen, bevor eine Erhöhung der Dosis über den durchschnittlichen Dosierungsbereich hinaus in Erwägung gezogen wird
                • falls danach noch immer keine ausreichende Besserung, Dosiserhöhung möglich
                  • jedoch mit Vorsicht und in monatlichen Abständen
                  • Gabe von Dosen höher als 800 mg Levodopa plus 20 mg Benserazid vermutlich nur in selten Fällen nötig
                • Behandlung sollte mindestens 6 Monate lang fortgesetzt werden, bevor vom Ausbleiben eines klinischen Ansprechens auf ein Therapieversagen geschlossen wird
          • maximale Tagesdosis: 800 mg Levodopa plus 200 mg Benserazid / Tag
            • Gabe > 800 mg Levodopa plus 228 mg Benserazid / Tag nur in seltenen Fällen notwendig
          • Einnahmeschema:
            • anfänglich Tagesdosis auf 1 - 4 Einzeldosen verteilen, später Tagesdosis in wenigstens 3 - 4 Einzeldosen einnehmen
        • Umstellung von reinem Levodopa-Präparat (Umstellung Levodopa-Monotherapeutikum auf ein nicht retardiert freisetzende Kombinationspräparat)
          • Umstellung: Levodopa absetzen und Levodopa-freies Intervall von mind. 12 Stunden einhalten
          • Dosierung: es werden nur etwa 20% der bisherigen Levodopa-Dosis benötigt (um selben klinischen Effekt zu erzielen)
          • Dosiserhöhung: Patienten eine Woche lang beobachten, danach sind Dosiserhöhungen, falls erforderlich, wie für Patienten, die bisher kein Levodopa erhielten, vorzunehmen
        • Patienten, die zuvor mit Levodopa in Kombination mit anderen Decarboxylasehemmern behandelt wurden
          • Umstellung: bisherige Therapie für einen Zeitraum von 12 Stunden absetzen
            • zur Risikominimierung für Levodopa-Absetzerscheinungen, kann es sich als vorteilhaft erweisen, die vorherige Therapie in der Nacht abzusetzen und die Behandlung mit Levodopa plus Benserazid am folgenden Morgen einzuleiten
          • Initialdosis und Dosiserhöhungen sollten in der gleichen Weise festgeleg werden wie bei Patienten, die zuvor nicht mit Levodopa behandelt wurden (siehe entsprechenden Abschnitt oben)
        • Behandlungsdauer
          • Langzeiteinnahme (Substitutionstherapie)
          • Anwendung bei guter Verträglichkeit nicht begrenzt
          • Behandlung sollte mind. 6 Monate lang fortgesetzt werden, bevor vom Ausbleiben eines klinischen Ansprechens auf ein Therapieversagen geschlossen wird
      • Dosisanpassung
        • Kombination mit anderen Anti-Parkinson-Präparten
          • Parkinson-Patienten, die bereits mit einem anderen Antiparkinson-Präparat behandelt werden, können zusätzlich Levodopa plus Benserazid, retardiert einnehmen
          • sobald jedoch der Wirkungseintritt von Levodopa plus Benserazid, retardiert ersichtlich ist, sollte die Dosierung der anderen Medikamente überprüft und gegebenenfalls langsam reduziert und dann abgesetzt werden
        • Patienten, die unter schweren Fluktuationsschwankungen während des Tages leiden („On-Off"-Phänomene)
          • sollten öfters geringere Einzelgaben erhalten, d.h. Aufteilung auf kleinere Dosen in kürzeren Intervallen (d. h. > 4mal / Tag), jedoch ohne Veränderung der täglichen Gesamtdosis
          • oder sollten auf retardiert freisetzende Darreichungsform umgestellt werden
        • ältere Patienten
          • Dosis langsam anpassen
        • eingeschränkter Nierenfunktion
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • eingeschränkter Leberfunktion
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Kinder und Jugendliche
          • kontraindiziert
  • Zusatzbehandlung von Morbus Parkinson bei Patienten, die bereits Levodopa in Kombination mit einem Decarboxylasehemmer erhalten
    • retardiert freisetzende Darreichungsform
      • allgemeine Hinweise
        • zur Vermeidung von Fluktuationen im therapeutischen Ansprechen kann die Anwendung von Levodopa plus Benserazid in einer nicht retardierten Darreichungsform durch Levodopa plus Benserazid in einer retardierten Darreichungsform ersetzt werden
        • optimale Dosierung muss sorgfältig durch Dosistitration für jeden Patienten ermittelt werden
          • Dosierung richtet sich nach der Schwere der extrapyramidalen Symptomatik und der Verträglichkeit im Einzelfall
      • Erwachsene
        • Patienten, die bisher mit nicht retardierten Levodopa plus Decarboxylasehemmer-Präparaten behandelt wurden (Umstellung von nicht retardiert auf retardiert)
          • Umstellung bevorzugt von einem auf den anderen Tag durchführen
          • tägliche Startdosis :
            • im Allgemeinen Beibehaltung der bisherigen morgendlichen Levodopa plus Benserazid-Gabe in der nicht retardiert freisetzenden Darreichungsform empfohlen, der dann die Applikation von Levodopa plus Benserazid in der retardierten Form folgt
          • Folge-Dosierung
            • weitere Abfolge durch Dosistitration bestimmen
            • ggf. muss Dosis im Vergleich zur normal freisetzenden Darreichungsform nach 2 - 3 Tagen um ca. 50% erhöht werden (geringere Bioverfügbarkeit der retardiert freisetzenden Darreichungsform)
            • klinische Wirkung der retardierten Darreichungsform kann schneller erreicht werden, wenn die retardiert freisetzende Darreichungsform gleichzeitig mit einer nicht retardierten Darreichungsform eingenommen wird
              • diese Kombination erwies sich vor allem morgens mit der 1. Levodopa-Dosis als nützlich
          • Behandlung mit Levodopa plus Benserazid in normal oder schnell freisetzender Darreichungsform sollte wieder aufgenommen werden, falls das Ansprechen auf Levodopa plus Benserazid in der retardiert freisetzenden Darreichungsform ungenügend ist
          • Behandlungsdauer:
            • Substitutionstherapie, daher Anwendung i.d.R. über längeren Zeitraum
            • Anwendung bei guter Verträglichkeit unbegrenzt
      • Dosisanpassung
        • ältere Patienten
          • Behandlung langsam und einschleichend
        • Kombination mit anderen Anti-Parkinson-Präparten
          • Parkinson-Patienten, die bereits mit einem anderen Antiparkinson-Präparat behandelt werden, können zusätzlich Levodopa plus Benserazid, retardiert einnehmen
          • sobald jedoch der Wirkungseintritt von Levodopa plus Benserazid, retardiert ersichtlich ist, sollte die Dosierung der anderen Medikamente überprüft und gegebenenfalls langsam reduziert und dann abgesetzt werden
        • Dyskinesien
          • unter der Behandlung können Dyskinesien auftreten, die durch eine Verlängerung des Dosierungsintervalls behoben werden können
          • Einzeldosen sollten jedoch nicht reduziert werden
        • verlängerte Wirksamkeit im Bereich der Nacht
          • ist eine verlängerte Wirksamkeit für den Bereich der Nacht erwünscht, werden vor dem Zu-Bett-Gehen 100 - 200 mg Levodopa plus 25 - 50 mg Benserazid, retardiert zusätzlich zur unveränderten Tagestherapie verabreicht
  • Behandlung des idiopathischen und infolge dialysepflichtiger Niereninsuffizienz symptomatischen Restless-Legs-Syndroms
    • normal freisetzende Darreichungsform
      • allgemeine Hinweise
        • Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad des Restless-Legs-Syndroms, wobei die optimale Dosis durch einschleichende, individuelle Dosierung zu ermitteln ist
      • Erwachsene
        • Einschlafstörungen
          • initial 100 mg Levodopa plus 25 mg Benserazid 1mal / Tag (abends 1 Std. vor dem Zu-Bett-Gehen)
          • bei weiter bestehenden Symptomen Steigerung auf 200 mg Levodopa plus 50 mg Benserazid 1mal / Tag
        • Einschlafstörungen und zusätzliche Schlafstörungen im Laufe der Nacht
          • Anwendung in Kombination mit retardiert freisetzender Darreichungsform
          • 100 mg Levodopa plus 25 mg Benserazid (normal freisetzend) in Kombination mit 100 mg Levodopa plus 25 mg Benserazid (retardiert freisetzend) abends 1 Std. vor dem Zu-Bett-Gehen
            • bei weiter bestehenden Symptomen in der zweiten Nachthälfte: Dosissteigerung der retardiert freisetzenden Darreichungsform auf 200 mg Levodopa plus 50 mg Benserazid
        • Tageshöchstdosis: 200 mg - 300 mg Levodopa plus 50 mg - 75 mg Benserazid
        • Behandlungsdauer
          • Anwendung in der Regel über einen längeren Zeitraum
          • Notwendigkeit der Anwendung in geeigneten Zeitabständen kritisch prüfen
      • Dosisanpassung
        • Kinder und Jugendliche
          • kontraindiziert
        • Niereninsuffizienz (leicht bis mäßig, Creatinin-Clearance >= 30 ml / Min.)
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Leberinsuffizienz (mäßig)
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Augmentation
          • Tagesdosis sollte die empfohlene Höchstdosis nicht überschreiten, um eine Augmentation (frühes Einsetzen der RLS-Symptome am Tage, Verschlechterung der Symptome und die Einbeziehung anderer Körperteile) zu verhindern
          • falls Augmentation auftritt, wichtig, die Tageshöchstdosis nicht zu überschreiten
          • falls sich eine Augmentation oder ein Rückfall entwickelt, sollte eine Begleittherapie in Erwägung gezogen werden, unter Reduktion der Levodopa-Dosis oder Ausschleichen von Levodopa und Substitution durch ein anderes Arzneimittel
    • retardiert freisetzende Darreichungsform
      • allgemeine Hinweise
        • Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad des Restless-Legs-Syndroms, wobei die optimale Dosis durch einschleichende, individuelle Dosierung zu ermitteln ist
      • Erwachsene
        • Einschlafstörungen: werden mit nicht retardierte Kombination aus Levodopa plus Benserazid therapiert
        • Einschlafstörungen und zusätzliche Schlafstörungen im Laufe der Nacht
          • Kombinationstherapie mit Gabe einer retardiert freisetzender und einer normal freisetzender Darreichungsform
          • 100 mg Levodopa plus 25 mg Benserazid (normal freisetzend) in Kombination mit 100 mg Levodopa plus 25 mg Benserazid (retardiert freisetzend) abends 1 Std. vor dem Zu-Bett-Gehen
            • bei weiter bestehenden Symptomen in der zweiten Nachthälfte: Dosissteigerung der retardiert freisetzenden Darreichungsform auf 200 mg Levodopa plus 50 mg Benserazid
        • Tageshöchstdosis: 200 mg - 300 mg Levodopa plus 50 mg - 75 mg Benserazid
        • Behandlungsdauer
          • Anwendung in der Regel über einen längeren Zeitraum
          • Notwendigkeit der Anwendung in geeigneten Zeitabständen kritisch prüfen
      • Dosisanpassungen
        • Kinder und Jugendliche und Erwachsene < 25 Jahre
          • kontraindiziert
        • Niereninsuffizienz (leicht bis mäßig, Creatinin-Clearance >= 30 ml / Min.)
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Leberinsuffizienz (mäßig)
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Augmentation (frühes Einsetzen der RLS-Symptome am Tage, eine Verschlechterung der Symptome und die Einbeziehung anderer Körperteile)
          • empfohlene Tageshöchstdosis sollte zur Vermeidung einer Augmentation nicht überschritten werden
          • falls eine Augmentation auftritt :
            • es ist wichtig, die Tageshöchstdosis nicht zu überschreiten
            • bei Augmenation oder Rückfall, ggf. Begleittherapie in Erwägung ziehen unter Reduktion der Levodopa-Dosis oder Ausschleichen von Levodopa und Substitution durch ein anderes Arzneimittel

                 

Indikation

  • Parkinson-Syndrome
  • Hinweis: Arzneimittel ist nicht indiziert bei medikamentös induziertem Parkinson-Syndrom

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Levodopa und Decarboxylasehemmer - peroral

Levodopa und Carbidopa

  • Überempfindlichkeit gegen Levodopa oder Carbidopa
  • Engwinkel-Glaukom
  • Herzerkrankungen (z.B. Tachykardien, schwere Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz)
  • akuter Schlaganfall
  • psychiatrische Erkrankungen mit psychotischer Komponente
  • schwere Lebererkrankungen
  • schwere Nierenerkrankungen
    • außer dialysepflichtige Patienten mit Restless-Legs-Syndrom
  • gleichzeitige Anwendung mit MAO-Hemmern
    • gleichzeitige Gabe von nicht-selektiven MAO-Hemmern und selektiven MAO-A Hemmern kontraindiziert
      • Verabreichung dieser MAO-Hemmer sollte mind. 2 Wochen vor Beginn der Levodopa/Carbidopa Therapie beendet werden
    • gleichzeitige Gabe eines selektiven MAO-B-Hemmers wie Selegilin und Rasagilin in der empfohlenen Dosierung möglich
    • gleichzeitige Verabreichung eines selektiven MAO-A-Hemmer wie Moclobemid jedoch nicht kontraindiziert
    • Kombination von MAO-A- und MAO-B-Hemmern ist mit einer nichtselektiven MAO-Hemmung gleich zu setzen
      • folglich darf diese Kombination nicht zusammen mit Levodopa/Carbidopa verabreicht werden
  • Erkrankungen, bei denen Adrenergika kontraindiziert
    • dekompensierte endokrine Funktion (z.B. Hyperthyreose, Phäochromozytom, Cushing-Syndrom)
  • Patienten mit verdächtigen, nicht diagnostizierten Hautveränderungen oder Melanomen in der Anamnese
    • Levodopa kann maligne Melanome aktivieren
  • Patienten (< 25 Jahre)
    • Skelettentwicklung muss abgeschlossen sein
  • Kinder, Jugendliche (< 18 Jahre)
  • Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • bei Eintreten einer Schwangerschaft unter Levodopa/Carbidopa muss das Arzneimittel nach Anweisung des verschreibenden Arztes abgesetzt werden
  • Fehlen einer zuverlässigen Empfängnisverhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter

Levodopa und Benserazid

  • Überempfindlichkeit gegen Levodopa oder Benserazid
  • Patienten < 25 Jahre (Skelettentwicklung muss abgeschlossen sein)
  • schwere endokrine Funktionsstörungen
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Cushing-Syndrom
    • Phäochromozytom
  • schwere Stoffwechsel-, Herz-, Leber- und Knochenmarkserkrankungen
  • Restless-Legs-Syndrom: schwere, nicht dialysierte Nierenerkrankungen
  • schwere Herzerkrankungen z.B.
    • schwere Tachykardien
    • schwere Herzrhythmusstörungen
    • Herzversagen
  • Morbus Parkinson: schwere Nierenerkrankung
  • endogene und exogene Psychosen; psychiatrische Erkrankungen mit psychotischer Komponente
  • Behandlung mit Reserpin, nicht selektiven MAO-Hemmern oder einer Kombination von MAO-A und MAO-B-Hemmern
  • Engwinkelglaukom
  • Frauen im gebärfähigen Alter ohne gesicherten Empfängnisschutz
  • Schwangerschaft
    • bei Eintreten einer Schwangerschaft muss das Arzneimittel nach Anweisung des verschreibenden Arztes abgesetzt werden
  • Stillzeit

 

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Levodopa /MAO-Hemmer

mittelschwer

Levodopa /Pyridoxin
Levodopa /Furazolidon
Sympathomimetika /Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
Levodopa /Isoniazid
Levodopa /Eisen-Salze

geringfügig

Levodopa /Methionin
Levodopa /Aminosäuren
Brivudin /Stoffe, die die Dopaminwirkung verstärken
Levodopa /Clonidin
Levodopa /Penicillamin
Levodopa /Neuroleptika
Levodopa /Bupropion
Levodopa /Antidepressiva, trizyklische
Levodopa /Metoclopramid
Levodopa /Antazida
Levodopa /Hydantoine
Levodopa /Sapropterin
Levodopa /Papaverin
Methyldopa /Levodopa
Levodopa und Dopa-Decarboxylase-Hemmer /Baclofen
Levodopa /Nahrung

unbedeutend

Levodopa /Benzodiazepine
Levodopa /Anticholinergika

Zusammensetzung

WCarbidopa 1-Wasser54 mg
=Carbidopa50 mg
WLevodopa200 mg
HCellulose, mikrokristallin+
HCitronensäure, wasserfrei+
HMagnesium stearat+
HStärke, vorverkleistert+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
30 Stück 15.43 € Tabletten
60 Stück 20.27 € Tabletten
200 Stück 42.98 € Tabletten
100 Stück 26.8 € Tabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
30 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb
60 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb
200 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb
100 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb

Weitere Kapitel

Die weiteren Kapitel findest du in unseren Android und iOS Apps.

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