Fachinformation

ATC Code / ATC Name Carbamazepin
Hersteller NOVARTIS Pharma GmbH
Darreichungsform Retard-Tabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 4X50 Stück: 55.69€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

  • Vor der Entscheidung zur Behandlung mit Carbamazepin sollten Patienten han-chinesischer oder thailändischer Abstammung auf die Genvariante HLA-B*1502 hin untersucht werden, wenn dies irgendwie möglich ist. Dieses Allel ist ein starker Prädiktor für das Risiko des Auftretens des Stevens-Johnson-Syndroms bei einer Behandlung mit Carbamazepin.
  • Die Behandlung mit Tegretal® 600 mg retard wird einschleichend, in einer niedrigen Initialdosis, je nach Art und Schwere des Krankheitsbildes, individuell begonnen, danach wird die Dosis langsam bis zur am besten wirksamen Erhaltungsdosis erhöht.
  • Die Tagesdosis wird in der Regel in 1 - 2 Einzelgaben verabreicht.
  • Der allgemeine Tagesdosisbereich liegt zwischen 400 - 1200 mg Carbamazepin.
  • Eine Gesamttagesdosis von 1600 mg Carbamazepin sollte in der Regel nicht überschritten werden, da in höherer Dosierung vermehrt Nebenwirkungen auftreten.
  • Die Festlegung der therapeutischen Dosis sollte, insbesondere bei Kombinationstherapie, über die Bestimmung der Plasmaspiegel und in Abhängigkeit von der Wirksamkeit erfolgen. Der therapeutische Carbamazepin-Spiegel liegt erfahrungsgemäß zwischen 4 und 12 Mikrogramm/ml.
  • Im Einzelfall kann die erforderliche Dosis erheblich von der angegebenen Anfangs- und Erhaltungsdosis abweichen (z. B. wegen Beschleunigung des Metabolismus durch Enzyminduktion oder wegen Arzneimittel-Interaktionen bei eventuell kombinierter Medikation).
  • Tegretal® 600 mg retard sollte zur Behandlung der Epilepsie bevorzugt allein (Monotherapie) angewendet werden. Die Behandlung ist von einem in der Epilepsie-Behandlung erfahrenen Facharzt zu überwachen.
  • Bei Umstellung auf die Behandlung mit Tegretal® 600 mg retard ist die Dosis des abzusetzenden Antiepileptikums schrittweise herabzusetzen.
  • Folgendes allgemeines Dosierschema wird zur Behandlung von epileptischen Anfallsleiden empfohlen:
    • Anfangsdosis täglich in mg (bzw. Zahl der Retardtbl.) in 1 Einzelgabe
      • Erwachsene*: Abends 300 mg (1/2 Retardtbl.)
      • * Hinweis:
        • Für Kinder unter 6 Jahren stehen zur Initial- und Erhaltungsdosierung nicht retardierte Darreichungsformen zur Verfügung (Suspension oder Tabletten). Die Verabreichung von Retardtabletten kann wegen unzureichender Erkenntnis nicht empfohlen werden.
        • Für Kinder über 6 Jahren stehen niedriger dosierte Formen zur Verfügung.
    • Erhaltungsdosis täglich in mg (bzw. Zahl der Retardtbl.) in 2 Einzelgaben
      • Morgens 300 - 600 mg (1/2 - 1 Retardtbl.)
      • Abends 300 - 600 mg (1/2 - 1 Retardtbl.)
  • Es gelten folgende Dosierungsempfehlungen:
    • Epilepsien:
      • Im Allgemeinen wird bei Erwachsenen die Anfangsdosis von 1/2 Retardtablette Tegretal ® 600 mg retard (entsprechend 300 mg Carbamazepin/Tag) langsam auf die Erhaltungsdosis von 1 - 2 Retardtabletten Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 600 - 1200 mg Carbamazepin) gesteigert.
      • Für die Anwendung bei Kindern ist diese Dosierungsstärke nicht geeignet.
      • Empfohlenes Dosierschema siehe oben.
    • Trigeminus-Neuralgie, genuine Glossopharyngeus-Neuralgie:
      • Die Tagesdosis wird von einer Anfangsdosis von 150 - 300 mg Carbamazepin (wofür niedriger dosierbare Darreichungsformen zur Verfügung stehen) bis zum Eintritt der Schmerzfreiheit auf durchschnittlich 1/2 - 1 1/2 Retardtabletten Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 300 - 900 mg Carbamazepin) - verteilt auf 1 - 2 Gaben - erhöht. Im Anschluss daran ist es bei einem Teil der Fälle möglich, die Behandlung mit einer geringeren Erhaltungsdosis von täglich 1-mal 1/2 Retardtablette Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 300 mg Carbamazepin) fortzusetzen. Die empfohlene Maximaldosis beträgt 1200mg/Tag. Wenn eine Schmerzlinderung erreicht wurde, sollte versucht werden, die Therapie schrittweise abzusetzen, bis eine weitere Schmerzattacke auftritt.
      • Bei älteren und empfindlichen Patienten ist auf eine Darreichungsform mit niedrigerer Dosisstärke auszuweichen, da als Anfangsdosis 150 mg Carbamazepin morgens oder abends ausreichend sind.
    • Schmerzzustände bei diabetischer Neuropathie:
      • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 2-mal 1/2 Retardtablette Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 600 mg Carbamazepin), in Ausnahmefällen bis zu 2-mal täglich 1 Retardtablette Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 1200 mg Carbamazepin).
    • Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose:
      • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 1/2 - 1 1/2 Retardtabletten Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 300 - 900 mg Carbamazepin) in 1 - 2 Einzelgaben.
    • Anfallsverhütung während der stationären Alkoholentzugssyndrom-Behandlung:
      • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 2-mal 1/2 Retardtablette Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 600 mg Carbamazepin).
      • In schweren Fällen kann die Dosis in den ersten Tagen bis auf 2-mal täglich 1 Retardtabletten Tegretal® 600 mg retard (entsprechend 1200 mg Carbamazepin) erhöht werden.
      • Die Kombination von Tegretal® 600 mg retard mit sedativ-hypnotischen Mitteln wird nicht empfohlen. Entsprechend den klinischen Erfordernissen kann Tegretal® 600 mg retard jedoch mit anderen in der Alkoholentzugsbehandlung eingesetzten Substanzen bei Bedarf kombiniert werden.
      • Es sind regelmäßige Kontrollen des Carbamazepin-Spiegels vorzunehmen. Wegen der zentralnervösen und vegetativen Nebenwirkungen wird eine sorgfältige klinische Beobachtung empfohlen.
    • Hinweis:
      • Bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Leber- und Nierenleiden sowie bei älteren Patienten ist eine niedrigere Dosierung angezeigt.
  • Dauer der Anwendung
    • Die Anwendungsdauer richtet sich nach der jeweiligen Indikation und der individuellen Reaktion des Patienten. In jedem Fall darf das Arzneimittel durch den Patienten nicht eigenmächtig abgesetzt werden.
    • Die Dauer der Anwendung ist individuell verschieden und wird vom behandelnden Arzt festgelegt.
    • Die antiepileptische Therapie ist grundsätzlich eine Langzeittherapie.
      • Über die Einstellung, Behandlungsdauer und das Absetzen von Tegretal® 600 mg retard sollte im Einzelfall ein in der Epilepsie-Behandlung erfahrener Facharzt entscheiden. Im Allgemeinen ist eine Dosisreduktion und ein Absetzen der Medikation frühestens nach zwei- bis dreijähriger Anfallsfreiheit zu erwägen.
      • Das Absetzen muss in schrittweiser Dosisreduktion über ein bis zwei Jahre erfolgen; Kinder können der Dosis pro kg Körpergewicht entwachsen, anstelle altersgemäßer Dosisanpassung, wobei sich der EEG-Befund nicht verschlechtern sollte.
    • Bei der Neuralgie-Behandlung hat es sich bewährt, die Therapie mit einer für die Schmerzfreiheit gerade noch ausreichenden Erhaltungsdosis über einige Wochen durchzuführen. Durch vorsichtige Dosisreduktion sollte festgestellt werden, ob es inzwischen zu einer Spontanremission gekommen ist.
    • Beim Wiederauftreten von Schmerzattacken ist mit der ursprünglichen Erhaltungsdosis weiterzubehandeln.
    • Für die Behandlungsdauer der Schmerzzustände bei diabetischer Neuropathie und der nichtepileptischen Anfälle bei Multipler Sklerose gilt das Gleiche.
    • Zur Anfallsverhütung bei der Alkoholentzugssyndrom-Behandlung sollte die Therapie mit Tegretal® 600 mg retard unter ausschleichender Dosierung nach 7 - 10 Tagen beendet werden.
  • Kinder
    • Tegretal® 600 mg retard ist wegen des zu hohen Wirkstoffgehaltes und fehlender Erfahrung mit Retardtabletten für Kinder ungeeignet.

Indikation

  • Zur Behandlung von
    • Epilepsien:
      • Einfache partielle Anfälle (fokale Anfälle);
      • Komplexe partielle Anfälle (psychomotorische Anfälle);
      • Grand mal, insbesondere fokaler Genese (Schlaf-Grand mal, diffuses Grand mal);
      • gemischte Epilepsieformen.
    • Trigeminus-Neuralgie.
    • Genuine Glossopharyngeus-Neuralgie.
    • Schmerzhafte diabetische Neuropathie.
    • Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose, wie z. B. Trigeminus-Neuralgie, tonische Anfälle, paroxysmale Dysarthrie und Ataxie, paroxysmale Parästhesien und Schmerzanfälle.
    • Anfallsverhütung beim Alkoholentzugssyndrom.
  • Hinweis: Bei Umstellung von bisherigen (nicht retardierten) Darreichungsformen auf Tegretal® 600 mg retard ist auf ausreichende Serumspiegel von Carbamazepin zu achten.

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

  • Tegretal® 600 mg retard darf nicht angewendet werden bei:
    • Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin oder strukturell verwandte Medikamente (z. B. trizyklische Antidepressiva) oder einen der sonstigen Bestandteile;
    • Vorliegen einer Knochenmarkschädigung, Knochenmarkdepression in der Vorgeschichte;
    • atrioventrikulärem Block;
    • hepatischer Porphyrie, auch in der Vorgeschichte (z. B. akute intermittierende Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda);
    • gleichzeitiger Behandlung mit einem Monoaminoxidase-Hemmer;
    • gleichzeitiger Behandlung mit Voriconazol, da es zum Therapieversagen dieses Medikamentes kommen kann.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Carboxamid-Derivate /MAO-Hemmer
Cobicistat /Carbamazepin
Elbasvir /P-Glykoprotein-Induktoren
Rilpivirin /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Azol-Antimykotika
Daclatasvir /Antikonvulsiva, CYP3A4-induzierende
Cyclophosphamid /Carbamazepin
Ledipasvir /P-Glykoprotein-Induktoren, starke
Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Elvitegravir /Carbamazepin
Darunavir /Antiepileptika, enzyminduzierende
Antiepileptika /Lumacaftor
HCV-Inhibitoren /Antikonvulsiva
Tenofovir alafenamid /Carbamazepin
HCV-Protease-Inhibitoren /CYP3A4-Induktoren
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge /Carbamazepin
Carbamazepin /Makrolid-Antibiotika
Proteinkinase-Inhibitoren /Carbamazepin
Clozapin /Carbamazepin
Carbamazepin /Nefazodon
HCV-Inhibitoren /CYP3A4-Induktoren
Clozapin /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW

mittelschwer

Melatonin-Rezeptor-Agonisten /CYP-Induktoren
Etravirin /Carbamazepin
Clopidogrel /CYP2C19-Inhibitoren
Abirateron /CYP3A4-Induktoren
Carbamazepin /Grapefruit
Lithium /Carbamazepin
Ulipristal /Carbamazepin
Cholesterin-Synthese-Hemmer /Carbamazepin
Estrogene und Gestagene /Antiepileptika, Carboxamid-Derivate
Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine /Carbamazepin
Immunsuppressiva /Carbamazepin
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende /Carbamazepin
Vismodegib /Carbamazepin
Rufinamid /Carbamazepin
Corticosteroide /Carbamazepin
Deferasirox /Antiepileptika, enzyminduzierende
Naloxegol /CYP3A4-Induktoren, starke
Antiepileptika /Stiripentol
Eliglustat /Carbamazepin
Antidepressiva, enzyminduzierende /Reverse-Transkriptase-Inhibitoren, nicht-nukleosid
Carbamazepin /Danazol
Carbamazepin /Dextropropoxyphen
Carbamazepin /Quetiapin
Antikoagulanzien /Carbamazepin und Derivate
Primidon /Carbamazepin
Valproinsäure /Carbamazepin
Stoffe, mit hepatotoxischen UAW /Stoffe, mit hepatotoxischen UAW
Vortioxetin /Carbamazepin
Stoffe, mit hepatotoxischen UAW /Stoffe, mit hepatotoxischen UAW
Panobinostat /Carbamazepin
Clindamycin /CYP3A4-Induktoren
Osimertinib /Carbamazepin
Buspiron /Carbamazepin
Carbamazepin /Felbamat
Ivacaftor /CYP3A4-Induktoren
Tolvaptan /Carbamazepin
Carbamazepin /Antidepressiva, tri-und tetrazyklische
Vinca-Alkaloide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Sertralin /Carbamazepin
Ranolazin /Carbamazepin
Ciclosporin /Carbamazepin
Irinotecan /Antiepileptika, enzyminduzierende
Pitolisant /Antiepileptika, enzyminduzierende
Venetoclax /Antiepileptika, enzyminduzierende
Hypnotika /Antiepileptika
Ixazomib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Lomustin /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Diltiazem
Carbamazepin /Cimetidin
Carbamazepin /HIV-Protease-Inhibitoren
Hydantoine /Carbamazepin
Vemurafenib /Enzyminduktoren
Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten /Carbamazepin
Opioide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Antiepileptika /Terbinafin
Fesoterodin /Carbamazepin
Dabigatran /P-Glykoprotein-Induktoren
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe /Aktivkohle
Aripiprazol /Carbamazepin
Lamotrigin /Carbamazepin
Carbamazepin /Isoniazid
Roflumilast /Carbamazepin
Ethanol /Antiepileptika
Vandetanib /CYP3A4-Induktoren, starke
Perampanel /Antiepileptika, enzyminduzierende
Cabozantinib /Carbamazepin
Cannabinoide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Guanfacin /Carbamazepin
Riociguat /Carbamazepin
Idelalisib /Carbamazepin
Nintedanib /P-Glykoprotein-Induktoren, starke
Flecainid /CYP2D6-Induktoren
Carbamazepin /Fluoxetin
Bupropion /Carbamazepin
Doxycyclin /Carbamazepin
Haloperidol /Carbamazepin
Carbamazepin /Verapamil
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus /Carbamazepin
Exemestan /Carbamazepin
Faktor Xa-Inhibitoren, orale /Carbamazepin
Topiramat /Carbamazepin
Vasopressin und Analoge /Antiepileptika
Dronedaron /Carbamazepin
Coffein /CYP1A2-Induktoren
Cabazitaxel /Carbamazepin
Dolutegravir /Antiepileptika, enzyminduzierende
Afatinib /P-Glykoprotein-Induktoren

geringfügig

Bedaquilin /Carbamazepin
Carbamazepin /Levetiracetam
Brivaracetam /Antiepileptika, enzyminduzierende
Alectinib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Ciprofloxacin
Carbamazepin /Isotretinoin
Lacosamid /Carbamazepin
Lomitapid /Carbamazepin
Schilddrüsenhormone /Carbamazepin
Olaparib /Carbamazepin
Apremilast /Carbamazepin
Phosphodiesterase-5-Hemmer /Carbamazepin
Amifampridin /Carbamazepin
Carbamazepin /Chinin
Antiepileptika /Dabrafenib
Carbamazepin /Nicotinamid
Carbamazepin /Fluvoxamin
Toremifen /Carbamazepin
Methylphenidat /Carbamazepin
Metronidazol /CYP3A4-Induktoren
Bosentan /CYP3A4-Induktoren
Wermut-Extrakt /Carbamazepin
Benzimidazol-Anthelminthika /Antiepileptika, enzyminduzierende
Theophyllin und Derivate /Carbamazepin
Chinidin /Carboxamid-Derivate
Antiepileptika /Hydroxyzin
Canagliflozin /Carbamazepin
Ospemifen /CYP-Induktoren, starke
Aminochinoline /Carbamazepin
Praziquantel /Carbamazepin
Risperidon /Carbamazepin
Paracetamol /Carbamazepin
Carbamazepin /Loxapin
Celecoxib /Carbamazepin
Trazodon /Carbamazepin
Carbamazepin /Ticlopidin
Antiepileptika /Enzalutamid
Ticagrelor /CYP3A4-Induktoren, starke
Teriflunomid /Carbamazepin
Carbamazepin /Barbiturate
Riluzol /CYP1A2-Induktoren
Olanzapin /Carbamazepin
Succinimid-Derivate /Carbamazepin

unbedeutend

Ruxolitinib /Carbamazepin
Stoffe mit GIT-funktionsabhängiger Bioverfügbarkei/Laxanzien, quellende
Carbamazepin /Probenecid
Carbamazepin /Diuretika

Zusammensetzung

WCarbamazepin600 mg
HCellulose, mikrokristallin+
HCetylalkohol+
HCroscarmellose, Natriumsalz+
HEisen (III) hydroxid oxid+
HEthyl cellulose+
HEudragit NE 30 D+
HHypromellose+
HMacrogol glycerolhydroxystearat+
HMagnesium stearat+
HNatrium dodecylsulfat+
HSilicium dioxid, hochdispers+
HTalkum+
HTitan dioxid+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Risiken

Risiko Rating
Anticholinerger Effekt B
Rating-Legende:
  1. A) Keine Arzneimittelwirkungen
  2. B) Leichte unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  3. C) Mittlere unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  4. D) Starke unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
4X50 Stück 55.69 € Retard-Tabletten
50 Stück 22.41 € Retard-Tabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
4X50 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb
50 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb

Weitere Kapitel

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