Fachinformation

ATC Code / ATC Name Carbamazepin
Hersteller Viatris Healthcare GmbH
Darreichungsform Retard-Tabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 200 Stück: 49.91€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

  • allgemein
    • vor der Entscheidung zur Behandlung mit Carbamazepin sollten Patienten han-chinesischer oder thailändischer Abstammung auf die Genvariante HLA-B*1502 hin untersucht werden, wenn dies irgendwie möglich ist
    • Allel ist ein starker Prädiktor für das Risiko des Auftretens des Stevens-Johnson-Syndroms bei einer Behandlung mit Carbamazepin
    • Behandlung einschleichend, mit niedriger Initialdosis, je nach Art und Schwere des Krankheitsbildes, individuell beginnen
      • danach langsame Dosissteigerung bis zur am besten wirksamen Erhaltungsdosis
    • allgemeiner Tagesdosisbereich: 400 - 1200 mg Carbamazepin
    • tägliche Maximaldosis: 1600 mg Carbamazepin
    • Festlegung der therapeutischen Dosis über Bestimmung der Plasmaspiegel und in Abhängigkeit von der Wirksamkeit
      • therapeutischer Carbamazepin-Spiegel: 4 - 12 µg/ml
    • im Einzelfall kann die erforderliche Dosis erheblich von der angegebenen Anfangs- und Erhaltungsdosis abweichen (z. B. wegen Beschleunigung des Metabolismus durch Enzyminduktion oder wegen Arzneimittel-Interaktionen bei eventuell kombinierter Medikation)
    • die Behandlung ist von einem in der Epilepsiebehandlung erfahrenen Facharzt zu überwachen
    • bei Umstellung: Dosis des abzusetzenden Antiepileptikums schrittweise herabsetzen
    • Anwendungsdauer
      • individuell verschieden und wird vom behandelnden Arzt festgelegt
        • richtet sich nach der jeweiligen Indikation und der individuellen Reaktion des Patienten
      • in jedem Fall darf das Arzneimittel durch den Patienten nicht eigenmächtig abgesetzt werden
  • Epilepsien
    • die Behandlung ist von einem in der Epilepsiebehandlung erfahrenen Facharzt zu überwachen
    • Carbamazepin sollte zur Behandlung der Epilepsie bevorzugt allein (Monotherapie) angewendet werden
    • Erwachsene
      • initial: 200 - 300 mg Carbamazepin, abends
      • langsame Dosissteigerung
      • Erhaltungsdosis: 200 - 600 mg Carbamazepin (morgens) + 300 - 600 mg Carbamazepin (abends)
    • Kinder
      • diese Dosierungsstärke ist für die Anwendung bei Kindern nicht geeignet
    • Anwendungsdauer
      • Langzeittherapie
      • über Einstellung, Behandlungsdauer u. Absetzen entscheidet im Einzelfall ein in der Epilepsibehandlung erfahrener Facharzt
      • allgemein: Dosisreduktion und Absetzen der Medikation frühestens nach 2 -3jähriger Anfallsfreiheit
      • Absetzen:
        • schrittweise Dosisreduktion über 1 - 2 Jahre
        • Kinder können der Dosis / kg KG entwachsen, anstelle altersgemäßer Dosisanpassung (EEG-Befund sollte sich nicht verschlechtern)
  • Trigeminus-Neuralgie, genuine Glossopharyngeus-Neuralgie
    • initial: 150 - 300 mg Carbamazepin / Tag
      • hierfür stehen niedriger dosierbare Darreichungsformen zur Verfügung
    • Dosissteigerung bis zum Eintritt der Schmerzfreiheit auf:
      • 1/2 - 1 1/2 Retardtabletten (300 - 900 mg Carbamazepin), verteilt auf 1 - 2 Gaben
    • danach bei einem Teil der Fälle ggf. Weiterbehandlung mit einer geringeren Erhaltungsdosis:
      • 1/2 Retardtablette (300 mg Carbamazepin) 1mal / Tag
    • Dosisanpassung
      • ältere und empfindliche Patienten
        • initial: 150 mg Carbamazepin / Tag, morgens oder abends
        • auf Darreichungsform mit niedrigerer Dosisstärke ausweichen
    • Anwendungsdauer
      • Therapie mit einer für die Schmerzfreiheit gerade noch ausreichenden Erhaltungsdosisüber einige Wochen durchführen
      • durch vorsichtige Dosisreduktion feststellen, ob es inzwischen zu einer Spontanremission gekommen ist
      • beim Wiederauftreten von Schmerzattacken mit der ursprünglichen Erhaltungsdosis weiterbehandeln
  • Schmerzzustände bei diabetischer Neuropathie
    • 1/2 Retardtablette 2mal / Tag (600 mg Carbamazepin / Tag)
    • in Ausnahmefällen:
      • bis zu 1 Retardtablette 2mal / Tag (1.200 mg Carbamazepin / Tag)
    • Anwendungsdauer
      • Therapie mit einer für die Schmerzfreiheit gerade noch ausreichenden Erhaltungsdosisüber einige Wochen durchführen
      • durch vorsichtige Dosisreduktion feststellen, ob es inzwischen zu einer Spontanremission gekommen ist
      • beim Wiederauftreten von Schmerzattacken mit der ursprünglichen Erhaltungsdosis weiterbehandeln
  • Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose
    • 1/2 - 1 1/2 Retardtabletten (300 - 900 mg Carbamazepin) / Tag, verteilt auf 1 - 2 Einzelgaben
    • Anwendungsdauer
      • Therapie mit einer für die Schmerzfreiheit gerade noch ausreichenden Erhaltungsdosisüber einige Wochen durchführen
      • durch vorsichtige Dosisreduktion feststellen, ob es inzwischen zu einer Spontanremission gekommen ist
      • beim Wiederauftreten von Schmerzattacken mit der ursprünglichen Erhaltungsdosis weiterbehandeln
  • Anfallsverhütung während der stationären Alkoholentzugssyndrom-Behandlung
    • 1/2 Retardtablette 2mal / Tag (600 mg Carbamazepin / Tag)
    • in schweren Fällen:
      • Dosissteigerung in den ersten Tagen bis auf:
        • 1 Retardtablette 2mal / Tag (1.200 mg Carbamazepin / Tag)
    • Kombination mit sedativ-hypnotischen Mitteln nicht empfohlen
      • entsprechend den klinischen Erfordernissen jedoch Kombination mit anderen in der Alkoholentzugsbehandlung eingesetzten Substanzen möglich (bei Bedarf)
    • regelmäßige Kontrollen des Carbamazepin-Spiegels vornehmen
    • sorgfältige klinische Beobachtung empfohlen (wegen der zentralnervösen u. vegetativen Nebenwirkungen)
    • Anwendungsdauer
      • Therapie unter ausschleichender Dosierung nach 7 - 10 Tagen beenden
  • Prophylaxe manisch-depressiver Phasen
    • Initial- und Erhaltungsdosis:
      • 1/2 Retardtablette (300 mg Carbamazepin) / Tag
    • ggf. Dosissteigerung bis auf:
      • 1 1/2 Retardtabletten (900 mg Carbamazepin) / Tag
    • bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauf- Erkrankungen, bei Leber- und Nierenleiden sowie bei älteren Patienten
      • niedrigere Dosierung angezeigt
    • Anwendungsdauer
      • Langzeitbehandlung

 

Dosisanpassung

  • Kinder < 6 Jahre
    • Anwendung von Carbamazepin nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung

Indikation

  • Epilepsien
    • einfache partielle Anfälle (fokale Anfälle)
    • komplexe partielle Anfälle (psychomotorische Anfälle)
    • Grand mal, insbesondere fokaler Genese (Schlaf-Grand mal, diffuses Grand mal)
    • gemischte Epilepsieformen
  • Trigeminus-Neuralgie
  • Genuine Glossopharyngeus-Neuralgie
  • Schmerzhafte diabetische Neuropathie
  • Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose
    • wie z.B. Trigeminus-Neuralgie, tonische Anfälle, paroxysmale Dysarthrie und Ataxie, paroxysmale Parästhesien und Schmerzanfälle
  • Anfallsverhütung beim Alkoholentzugssyndrom
    • nur unter stationären Bedingungen anwenden
  • zur Prophylaxe manisch-depressiver Phasen, wenn die Therapie mit Lithium versagt hat bzw. wenn Patienten unter Lithium schnelle Phasenwechsel erlebten, und wenn mit Lithium nicht behandelt werden darf
  • Hinweis
    • bei Umstellung von bisherigen (nicht retardierten) Darreichungsformen auf ausreichende Serumspiegel von Carbamazepin achten

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Carbamazepin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin
  • Überempfindlichkeit gegen strukturell verwandte Medikamente (z.B. trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin, Desipramin, Nortriptylin)
  • Vorliegen einer Knochenmarkschädigung
  • Knochenmarkdepression in der Vorgeschichte
  • atrioventrikulärem Block
  • hepatische Porphyrie, auch in der Vorgeschichte (z.B. akute intermittierende Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda)
  • gleichzeitige Behandlung mit einem Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) oder Behandlung innerhalb von 14 Tagen nach Absetzen der Behandlung mit einem MAO-Hemmer
  • gleichzeitige Behandlung mit Voriconazol, da es zum Therapieversagen dieses Medikamentes kommen kann

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Ledipasvir /P-Glykoprotein-Induktoren, starke
HCV-Inhibitoren /Antikonvulsiva
Carboxamid-Derivate /MAO-Hemmer
Cariprazin /CYP3A4-Induktoren
Carbamazepin /Azol-Antimykotika
Elvitegravir /Carbamazepin
Cobicistat /Carbamazepin
Clozapin /Stoffe mit potenziell myelotoxischen UAW
Cyclophosphamid /Carbamazepin
Antiepileptika /Lumacaftor
Elbasvir /P-Glykoprotein-Induktoren
Tenofovir alafenamid /Carbamazepin
Cabotegravir /Antiepileptika, enzyminduzierende
HCV-Inhibitoren /CYP3A4-Induktoren
Reverse-Transkriptase-Hemmer, nicht-nukleosidische/Antiepileptika
HCV-Protease-Inhibitoren /CYP3A4-Induktoren
Daclatasvir /Antikonvulsiva, CYP3A4-induzierende
Fostemsavir /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Makrolid-Antibiotika
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential /Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential
Neuroleptika, Ziprasidon und Analoge /Carbamazepin
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential /Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential
Proteinkinase-Inhibitoren /Carbamazepin

mittelschwer

Cannabinoide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Felbamat
Ranolazin /Carbamazepin
Calcium-Antagonisten, Dihydropyridine /Carbamazepin
Sonidegib /CYP3A4-Induktoren, starke
Antiepileptika /Stiripentol
Hypnotika /Antiepileptika
Lithium /Carbamazepin
Roxadustat /CYP2C8-Inhibitoren, starke
CFTR-Modulatoren /CYP3A4-Induktoren, starke
Tolvaptan /Carbamazepin
Rufinamid /Carbamazepin
Idelalisib /Carbamazepin
Antiepileptika /Hydroxyzin
Sotorasib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Melatonin-Rezeptor-Agonisten /CYP-Induktoren
Guanfacin /Carbamazepin
Darolutamid /CYP3A4-Induktoren und P-gp-Induktoren
Irinotecan /Antiepileptika, enzyminduzierende
Cholesterin-Synthese-Hemmer /Carbamazepin
CYP450-Substrate, geringe therapeutische Breite /Satralizumab
Eliglustat /Carbamazepin
Ixazomib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Clopidogrel /CYP2C19-Inhibitoren
Carbamazepin /Isoniazid
Relugolix /Antiepileptika
Sertralin /Carbamazepin
Estrogene und Gestagene /Antiepileptika, Carboxamid-Derivate
Coffein /CYP1A2-Induktoren
Carbamazepin /Danazol
Lomustin /Antiepileptika, enzyminduzierende
Abirateron /CYP3A4-Induktoren
an Aktivkohle adsorbierbare Stoffe /Aktivkohle
Osimertinib /Carbamazepin
Carbamazepin /Antidepressiva, tri-und tetrazyklische
Muskelrelaxanzien, nicht-depolarisierende /Carbamazepin
Flecainid /CYP2D6-Induktoren
Valproinsäure /Carbamazepin
Carbamazepin /Cimetidin
Ulipristal /Carbamazepin
Lamotrigin /Carbamazepin
Vortioxetin /Carbamazepin
Vinca-Alkaloide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Immunsuppressiva /Carbamazepin
Dolutegravir /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Quetiapin
Carbamazepin /Diltiazem
Saxagliptin /CYP3A4-Induktoren, starke
Aripiprazol /Carbamazepin
Buspiron /Carbamazepin
Ciclosporin /Carbamazepin
Opioid-Antagonisten /CYP3A4-Induktoren, starke
Afatinib /P-Glykoprotein-Induktoren
Primidon /Carbamazepin
Carbamazepin /HIV-Protease-Inhibitoren
Corticosteroide /Carbamazepin
Roflumilast /Carbamazepin
Anagrelid /CYP1A2-Induktoren
Fostamatinib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Hedgehog-Signalweg-Inhibitoren /Carbamazepin
Cabazitaxel /Carbamazepin
Vitamin-K-Antagonisten /Carbamazepin und Derivate
Hydantoine /Carbamazepin
Deferasirox /Antiepileptika, enzyminduzierende
Cabozantinib /Carbamazepin
Panobinostat /Carbamazepin
Stoffe mit schwerem myelotoxischem Potential /Stoffe, leicht-mäßig myelotoxisches Potential
Clindamycin /CYP3A4-Induktoren
Carbamazepin /Fluoxetin
Stoffe, mit hepatotoxischen UAW /Stoffe, mit hepatotoxischen UAW
Antiepileptika /Terbinafin
Stoffe, mit hepatotoxischen UAW /Stoffe, mit hepatotoxischen UAW
Perampanel /Antiepileptika, enzyminduzierende
Venetoclax /Antiepileptika, enzyminduzierende
Topiramat /Carbamazepin
Vemurafenib /Enzyminduktoren
Desfesoterodin /Carbamazepin
Pitolisant /Antiepileptika, enzyminduzierende
Bupropion /Antiepileptika, enzyminduzierende
Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten /Carbamazepin
Vandetanib /CYP3A4-Induktoren, starke
Bictegravir /Antiepileptika
Carbamazepin /Verapamil
Opioide /Antiepileptika, enzyminduzierende
Ethanol /Antiepileptika
Maraviroc /Antiepileptika, enzyminduzierende
Doxycyclin /Carbamazepin
Dabigatran /P-Glykoprotein-Induktoren
Faktor Xa-Inhibitoren, orale /Carbamazepin
Haloperidol /Carbamazepin
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus /Carbamazepin
Vasopressin und Analoge /Antiepileptika
Exemestan /Carbamazepin
Riociguat /Carbamazepin
Nintedanib /P-Glykoprotein-Induktoren, starke
Dronedaron /Carbamazepin

geringfügig

Antiepileptika /Antiandrogene
Lacosamid /Carbamazepin
Benzimidazol-Anthelminthika /Antiepileptika, enzyminduzierende
Carbamazepin /Ciprofloxacin
Nitisinon /CYP3A4-Induktoren
Antiepileptika /Dabrafenib
Bosentan /CYP3A4-Induktoren
Carbamazepin /Levetiracetam
Siponimod /CYP3A4-Induktoren, starke
Schilddrüsenhormone /Carbamazepin
Theophyllin und Derivate /Carbamazepin
Carbamazepin /Isotretinoin
Canagliflozin /Carbamazepin
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate /Remdesivir
Siponimod /CYP2C9-Induktoren, mäßige
Bedaquilin /Carbamazepin
Polatuzumab Vedotin /CYP3A4- Induktoren, starke
Olaparib /Carbamazepin
Chinidin /Carboxamid-Derivate
Alectinib /Antiepileptika, enzyminduzierende
Ospemifen /CYP-Induktoren, starke
Upadacitinib /Carbamazepin
Wermut-Extrakt /Carbamazepin
Encorafenib /CYP3A4-Induktoren
Celecoxib /Carbamazepin
Lomitapid /Carbamazepin
Empagliflozin /UGT-Induktoren
Brivaracetam /Antiepileptika, enzyminduzierende
Aminochinoline /Carbamazepin
CYP450-Substrate, geringe therapeutische Breite /Anifrolumab
Carbamazepin /Fluvoxamin
CYP3A4-Substrate, geringe therapeutische Breite /Berotralstat
Ticagrelor /CYP3A4-Induktoren, starke
Amifampridin /Carbamazepin
Carbamazepin /Nicotinamid
Antiepileptika /Antineoplastische Mittel
Paracetamol /Carbamazepin
Phosphodiesterase-5-Hemmer /Carbamazepin
Toremifen /Carbamazepin
Fenfluramin /Carbamazepin
Teriflunomid /Carbamazepin
Carbamazepin /Chinin
Metronidazol /CYP3A4-Induktoren
Apremilast /Carbamazepin
Carbamazepin /Loxapin
Methylphenidat /Carbamazepin
Carbamazepin /Ticlopidin
Risperidon /Carbamazepin
Carbamazepin /Grapefruit
Praziquantel /Carbamazepin
Trazodon /Carbamazepin
Antiepileptika, CYP3A4-Substrate /Wachstumshormone
Carbamazepin /Barbiturate
CYP3A4, 2C- bzw. Pgp-Substrate /Cefiderocol
Enfortumab Vedotin /CYP3A4-Induktoren, starke
Antineoplastische Mittel /UGT1A1-Induktoren
Olanzapin /Carbamazepin
Succinimid-Derivate /Carbamazepin
Riluzol /CYP1A2-Induktoren

unbedeutend

Carbamazepin /Probenecid
CYP3A4-Substrate /Bulevirtid
Carbamazepin /Diuretika
Stoffe mit GIT-funktionsabhängiger Bioverfügbarkei/Laxanzien, quellende
Talazoparib /P-Glykoprotein-Induktoren
Ruxolitinib /Carbamazepin
Rucaparib /CYP3A4-Induktoren, starke
Binimetinib /CYP1A2-Induktoren

Zusammensetzung

WCarbamazepin600 mg
HCellulose, mikrokristallin+
HCroscarmellose, Natriumsalz+
HEudragit RS 100+
HMacrogol 6000+
HMagnesium stearat+
HSilicium dioxid, hochdispers+
HTalkum+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Risiken

Risiko Rating
Anticholinerger Effekt B
Natriumspiegel C
Rating-Legende:
  1. A) Keine Arzneimittelwirkungen
  2. B) Leichte unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  3. C) Mittlere unerwünschte Arzneimittelwirkungen
  4. D) Starke unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
200 Stück 49.91 € Retard-Tabletten
100 Stück 30.55 € Retard-Tabletten
50 Stück 20.59 € Retard-Tabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
200 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
100 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
50 Stück verkehrsfähig außer Vertrieb

Weitere Kapitel

Die weiteren Kapitel findest du in unseren Android und iOS Apps.

Außerdem kannst du die weiteren Kapitel der offiziellen Fachinformation (als PDF) entnehmen.