Fachinformation

ATC Code / ATC Name Ritonavir
Hersteller Orifarm GmbH
Darreichungsform Filmtabletten
Verkehrsfähig / Vertriebsfähig keine Angabe / keine Angabe
Preis 90 Stück: 112.63€ Weitere Packungsgrößen

Dosierung

  • Behandlung von HIV-1-infizierten Patienten
    • Verbesserung der Pharmakokinetik in Kombination mit folgenden HIV-1-Proteasehemmern
      • Fachinformation des jeweiligen Proteaseinhibitors beachten
      • Erwachsene
        • Amprenavir 600 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 2mal /Tag
        • Fosamprenavir 700 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 2mal / Tag
        • Atazanavir 300 mg 1mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 1mal / Tag
        • Lopinavir in Kombination mit Ritonavir (Lopinavir/Ritonavir) 400 mg/100 mg oder 800 mg/200 mg
        • Saquinavir 1000 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 2mal / Tag (bei antiretroviral vorbehandelten Patienten (ART))
        • bei ART-naiven Patienten
          • Tag 1 - 7: Startdosis Saquinavir 500 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 2mal / Tag
          • danach Saquinavir 1000 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 2mal / Tag
        • Tipranavir 500 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 200 mg 2mal / Tag (Tipranavir zusammen mit Ritonavir nicht bei ART-naiven Patienten anwenden)
        • Darunavir 600 mg 2mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 2mal / Tag bei antiretroviral vorbehandelten Patienten (ART)
        • Darunavir 800 mg 1mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 1mal / Tag kann bei manchen antiretroviral vorbehandelten Patienten (ART) angewendet werden
          • Weitere Informationen zur 1mal täglichen Dosierung bei antiretroviral vorbehandelten Patienten (ART) siehe Fachinformation zu Darunavir
        • Darunavir 800 mg 1mal / Tag mit Ritonavir 100 mg 1mal / Tag bei ART-naiven Patienten
      • Kinder (>/= 2 Jahre)
        • Dosierung siehe Fachinformationen der anderen Proteaseinhibitoren, die für die gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir geeignet sind
      • Kinder (< 2 Jahre)
        • Anwendung nicht empfohlen (unzureichende Daten zu Verträglichkeit und Wirksamkeit)
      • eingeschränkte Nierenfunktion
        • Anwendung mit Vorsicht in Abhängigkeit vom gleichzeitig angewendeten spezifischen Proteaseinhibitor
        • keine Erniedrigung der Gesamt-Clearance zu erwarten (vernachlässigbare renale Clearance von Ritonavir)
        • genaue Dosierung siehe Fachinformationen der jeweiligen gleichzeitig angewendeten Proteaseinhibitoren
      • eingeschränkte Leberfunktion
        • dekompensierte Lebererkrankung
          • Anwendung kontraindiziert
        • stabile, schwere Leberfunktionsstörung (Child Pugh Grad C) ohne Dekompensation
          • Anwendung mit Vorsicht (Abwesenheit pharmakokinetischer Studien)
          • erhöhte Spiegel der gleichzeitig angewendeten Proteaseinhibitoren möglich
          • Dosierung in Abhängigkeit vom gleichzeitig angewendeten spezifischen Proteaseinhibitor
          • genaue Dosierung siehe Fachinformationen der jeweiligen gleichzeitig angewendeten Proteaseinhibitoren
  • antiretrovirale Dosierung
    • Erwachsene
      • einschleichend dosieren (verbesserte Verträglichkeit)
      • initial: 3 Filmtabletten (300 mg Ritonavir) 2mal / Tag für genau 3 Tage
      • anschließende Dosissteigerung um 1 Filmtablette (100 mg Ritonavir) 2mal / Tag bis zur Erhaltungsdosis von 6 Filmtabletten (600 mg Ritonavir) 2mal / Tag innerhalb von 14 Tagen
      • Erhaltungsdosis: 6 Filmtabletten (600 mg Ritonavir) 2mal / Tag
    • Kinder (>/= 2 Jahre)
      • initial: 250 mg Ritonavir / m2 KOF 2mal / Tag
      • anschließende Dosissteigerung um 50 mg Ritonavir / m2 KOF 2mal / Tag 1mal / 2 - 3 Tage
      • Erhaltungsdosis: 350 mg Ritonavir / m2 KOF 2mal / Tag
      • max. Tagesdosis: 6 Filmtabletten (600 mg Ritonavir) 2mal / Tag
      • siehe auch Fachinformation der Ritonavir Suspension zum Einnehmen
      • ältere Kinder: Umstellung der Erhaltungsdosis von Suspension zum Einnehmen auf Filmtabletten erwägen
        • 17,6 ml Lösung (176 mg Ritonavir) 2mal / Tag
          • 2 Filmtabletten (200 mg Ritonavir) 2mal / Tag morgens und abends
        • 26,4 ml Lösung (262,5 mg Ritonavir) 2mal / Tag
          • 3 Filmtabletten (300 mg Ritonavir) 2mal / Tag morgens und abends
        • 35,0 ml Lösung (350 mg Ritonavir) 2mal / Tag
          • 4 Filmtabletten (400 mg Ritonavir) 1mal / Tag morgens plus 3 Filmtabletten (300 mg Ritonavir) 1mal / Tag abends
        • 43,8 ml Lösung (438 mg Ritonavir) 2mal / Tag
          • 5 Filmtabletten (500 mg Ritonavir) 1mal / Tag morgens plus 4 Filmtabletten (400 mg Ritonavir) 1mal / Tag abends
        • 52,6 ml Lösung (526 mg Ritonavir) 2mal / Tag
          • 5 Filmtabletten (500 mg Ritonavir) 2mal / Tag morgens und abends
    • Kinder (< 2 Jahre)
      • Anwendung nicht empfohlen (unzureichende Daten zu Verträglichkeit und Wirksamkeit)
    • ältere Patienten
      • wahrscheinlich keine Dosisanpassung erforderlich
    • eingeschränkte Nierenfunktion
      • keine besonderen Dosierungsempfehlungen vorhanden (keine Daten vorliegend)
      • keine Erniedrigung der Gesamt-Clearance zu erwarten (vernachlässigbare renale Clearance von Ritonavir)
      • signifikante Entfernung durch Hämodialyse oder Peritonealdialyse unwahrscheinlich (starke Bindung an Proteine)
    • eingeschränkte Leberfunktion
      • vorwiegend hepatische Metabolisierung und Ausscheidung von Ritonavir
      • leicht bis mäßig eingeschränkte Leberfunktion
        • wahrscheinlich keine Dosisanpassung erforderlich
      • schwere Einschränkung der Leberfunktion
        • Anwendung kontraindiziert

Indikation

Erwachsene und Kinder (>/= 2 Jahre)
  • Anwendung in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV-1-infizierten Patienten

Kontraindikation

Kontraindikation (absolut), Wirkstoffprofil (kumulative Wirkstoffangaben ohne Berücksichtigung des individuellen Zulassungsstatus)

Ritonavir - peroral
  • Überempfindlichkeit gegenüber Ritonavir
  • bei Patienten mit einer dekompensierten Lebererkrankung darf Ritonavir nicht zur Verbesserung der Pharmakokinetik oder als antiretrovirales Arzneimittel verordnet werden
  • in-vitro- und in-vivo-Untersuchungen haben gezeigt, dass Ritonavir ein potentieller Inhibitor der CYP3A- und CYP2D6-vermittelten Biotransformation ist
    • folgende Arzneimittel sind bei gleichzeitiger Einnahme von Ritonavir, soweit nicht anders angegeben, kontraindiziert
      • Kontraindikationen basieren hauptsächlich auf dem Potential von Ritonavir, den Metabolismus eines gleichzeitig eingenommenen Arzneimittels zu inhibieren, da dies zu einer Erhöhung der Exposition des gleichzeitig eingenommenen Arzneimittels und des Risikos einer klinisch signifikanten unerwünschten Wirkung führen kann
        • enzymmodulierender Effekt von Ritonavir kann dosisabhängig sein
        • für einige Arzneimittel können die Gegenanzeigen bei Anwendung von Ritonavir in der Dosierung als antiretrovirales Arzneimittel von größerer Bedeutung sein als bei Anwendung von Ritonavir zur Verbesserung der Pharmakokinetik (z.B. Rifabutin, Voriconazol)
      • alpha1-Adrenorezeptor-Antagonist (z.B. Alfuzosin)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Alfuzosin, die zu schwerer Hypotension führen können
      • Analgetika (Pethidin, Piroxicam, Propoxyphen)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Norpethidin, Piroxicam und Propoxyphen
        • Risiko einer schweren Atemdepression oder von hämatologischen Abweichungen oder anderer schwerer Nebenwirkungen durch diese Arzneimittel erhöht
      • antianginöse Arzneimittel (Ranolazin)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Ranolazin
        • Risiko schwerwiegender und / oder lebensbedrohlicher Reaktionen kann dadurch erhöht sein
      • Arzneimittel gegen Krebserkrankungen
        • Neratinib
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Neratinib
          • dadurch kann das Risiko schwerwiegender und/oder lebensbedrohlicher Reaktionen einschließlich einer Hepatotoxizität erhöht sein
        • Venetoclax
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Venetoclax
          • bei Dosisinitiierung und während der Dosis-Titrationsphase erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Tumorlysesyndroms
      • Antiarrhythmika (Amiodaron, Bepridil, Dronedaron, Encainid, Flecainid, Propafenon, Chinidin)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Amiodaron, Bepridil, Dronedaron, Encainid, Flecainid, Propafenon, Chinidin
        • Risiko von Arrhythmien oder anderen schweren Nebenwirkungen durch diese Arzneimittel erhöht
      • Antibiotika (Fusidinsäure)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Fusidinsäure und Ritonavir
      • Antimykotika (Voriconazol)
        • gleichzeitige Einnahme von Ritonavir (>/= 400 mg 2mal / Tag) und Voriconazol ist kontraindiziert aufgrund der Erniedrigung der Plasmakonzentrationen von Voriconazol und möglichen Wirkungsverlust
      • Arzneimittel gegen Gicht (Colchicin)
        • mögliche schwerwiegende und / oder lebensbedrohliche Nebenwirkungen bei Patienten mit eingeschränkter Nieren und / oder Leberfunktion
      • Antihistaminika (Astemizol, Terfenadin)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Astemizol und Terfenadin
        • Risiko schwerer Arrhythmien durch diese Arzneimittel erhöht
      • Antituberkulotika (Rifabutin)
        • gleichzeitige Anwendung von Ritonavir als antiretrovirales Arzneimittel (500 mg 2mal / Tag) und Rifabutin ist kontraindiziert wegen erhöhter Serumkonzentrationen von Rifabutin und des Risikos von Nebenwirkungen, einschl. Uveitis
        • Dosierungsempfehlungen für die Anwendung von Ritonavir als Wirkstoff für die Verbesserung der Pharmakokinetik und Rifabutin beachten
      • Antipsychotika / Neuroleptika
        • Lurasidon
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Lurasidon
          • Risiko schwerwiegender und / oder lebensbedrohlicher Reaktionen kann erhöht sein
        • Clozapin, Pimozid
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Clozapin und Pimozid
          • Risiko schwerer hämatologischer Abweichungen oder anderer schwerer Nebenwirkungen durch diese Arzneimittel erhöht
        • Quetiapin
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Quetiapin können zu Bewusstlosigkeit führen
      • Ergotamine (Dihydroergotamin, Ergonovin, Ergotamin, Methylergonovin)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Ergotaminen führen zu akuter Ergotoxizität, gekennzeichnet durch periphere Vasospasmen und Ischämie
      • GI-motilitätsmodifizierende Pharmaka (Cisaprid)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Cisaprid
        • Risiko schwerer Arrhythmien erhöht
      • HMG-CoA-Reduktasehemmer (Lovastatin, Simvastatin) als Lipidmodifizierende Arzneimittel
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Lovastatin und Simvastatin
        • erhöhtes Risiko von Myopathien einschl. Rhabdomyolyse
      • Inhibitor des mikrosomalen Triglycerid-Transferproteins (MTP) (Lomitapid) als Lipidmodifizierende Arzneimittel
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Lomitapid
      • PDE5-Hemmer
        • Avanafil
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Avanafil
        • Sildenafil
          • nur kontraindiziert, wenn es zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) angewendet werden soll
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Sildenafil mit erhöhtem Risiko für Sildenafil-assoziierte Nebenwirkungen (einschl. Hypotonie und Synkope)
        • Vardenafil
          • erhöhte Plasmakonzentrationen von Vardenafil
      • Sedativa / Schlafmittel (Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, oral angewendetes Midazolam und Triazolam)
        • erhöhte Plasmakonzentrationen von Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, oral angewendetes Midazolam und Triazolam
        • Risiko einer starken Sedierung und einer Atemdepression durch diese Arzneimittel erhöht
        • besondere Vorsicht bei parenteral verabreichtem Midazolam
      • pflanzliche Zubereitungen (Johanniskraut)
        • pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten
        • kontraindiziert aufgrund des Risikos erniedrigter Plasmakonzentrationen und verminderter klinischer Wirksamkeit von Ritonavir
  • Hinweis
    • bei Einnahme von Ritonavir zur Verbesserung der Pharmakokinetik anderer Proteaseinhibitoren Kontraindikationen dieser Wirkstoffe ebenfalls beachten

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, wirkstoffbezogen
keine Berücksichtigung des arzneimittelrechtlichen Zulassungsstatus des Präparates bzw. produktspezifischer Angaben

schwerwiegend

Clozapin /Ritonavir
HCV-Inhibitoren /HIV-Protease-Inhibitoren
Pethidin /Ritonavir
Vinca-Alkaloide /HIV-Protease-Inhibitoren
Ticagrelor /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Fusidinsäure /Ritonavir
Ivabradin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Cariprazin /CYP3A4-Inhibitoren
Chinidin /HIV-Protease-Inhibitoren
Irinotecan /HIV-Protease-Inhibitoren
Mutterkorn-Alkaloide /HIV-Protease-Inhibitoren
Sertindol /HIV-Protease-Inhibitoren
Naloxegol /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Stoffe, die das QT-Intervall verlängern /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Encainid /Ritonavir
Venetoclax /HIV-Protease-Inhibitoren
Colchicin /HIV-Protease-Inhibitoren
Quetiapin /HIV-Protease-Inhibitoren
Piroxicam /Ritonavir
Eliglustat /HIV-Protease-Inhibitoren
Salmeterol /HIV-Protease-Inhibitoren
Dabigatran /P-Glykoprotein-Inhibitoren
Eplerenon /HIV-Protease-Inhibitoren
Lidocain /HIV-Protease-Inhibitoren
Ranolazin /HIV-Protease-Inhibitoren
Cholesterin-Synthese-Hemmer /HIV-Protease-Inhibitoren
Phosphodiesterase-5-Hemmer /HIV-Protease-Inhibitoren
Antiarrhythmika /HIV-Protease-Inhibitoren
Benzodiazepine, oxidativer Metabolismus /HIV-Protease-Inhibitoren
Stoffe, die das QT-Intervall verlängern /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern
Proteinkinase-Inhibitoren /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
HIV-Protease-Inhibitoren /Rifampicin
Dapoxetin /HIV-Protease-Inhibitoren
Pimozid /HIV-Protease-Inhibitoren
Domperidon /HIV-Protease-Inhibitoren
Corticosteroide /HIV-Protease-Inhibitoren
Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Voriconazol
H1-Antihistaminika, CYP3A4-Substrate /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Johanniskraut

mittelschwer

Rifabutin /HIV-Protease-Inhibitoren
Perampanel /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Spasmolytika, urologische /HIV-Protease-Inhibitoren
Delamanid /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Opioide /HIV-Protease-Inhibitoren
Tolvaptan /HIV-Protease-Inhibitoren
Neuroleptika /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Reverse-Transkriptase-Hemmer, nicht-nukleosidische
Digitalis-Glykoside /Ritonavir
Faktor Xa-Inhibitoren, orale /HIV-Protease-Inhibitoren
Cilostazol /HIV-Protease-Inhibitoren
CFTR-Modulatoren /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Methadon /HIV-Protease-Inhibitoren
Riociguat /HIV-Protease-Inhibitoren
Proteinkinase-Inhibitoren /HIV-Protease-Inhibitoren
Calcium-Antagonisten /HIV-Protease-Inhibitoren
Brentuximab /HIV-Protease-Inhibitoren
HCV-Protease-Inhibitoren /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Mephenytoin /Ritonavir
Bosentan /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Azol-Antimykotika
Olanzapin /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Interleukine
Trazodon /HIV-Protease-Inhibitoren
Ixabepilon /HIV-Protease-Inhibitoren
Ritonavir /Fluoxetin
Anagrelid /CYP1A2-Induktoren
Indinavir /Ritonavir
Hydantoine /HIV-Protease-Inhibitoren
Hypnotika /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Isavuconazol
Rosuvastatin /HIV-Protease-Inhibitoren
Olaparib /HIV-Protease-Inhibitoren
Maraviroc /HIV-Protease-Inhibitoren
Fostamatinib /HIV-Protease-Inhibitoren
Buspiron /HIV-Protease-Inhibitoren
Ranolazin /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Glasdegib /HIV-Protease-Inhibitoren
CYP3A4-Substrate, diverse /Lumacaftor
Mertansin /HIV-Protease-Inhibitoren
CYP3A4-Substrate, diverse /Dabrafenib
HIV-Protease-Inhibitoren /Makrolid-Antibiotika
Immunsuppressiva /Ritonavir
Carbamazepin /HIV-Protease-Inhibitoren
Ulipristal /Ritonavir
Daclatasvir /Ritonavir und Kombinationen
Sonidegib /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Taxane /HIV-Protease-Inhibitoren
Naldemedin /Protease-Inhibitoren
Kontrazeptiva, orale /HIV-Protease-Inhibitoren
Cannabinoide /HIV-Protease-Inhibitoren
HIV-Protease-Inhibitoren /Barbiturate
Valproinsäure /HIV-Protease-Inhibitoren
Relugolix /Ritonavir
Cabozantinib /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Cladribin /BCRP-Inhibitoren
Panobinostat /HIV-Protease-Inhibitoren
Talazoparib /P-Glykoprotein-Inhibitoren, starke
Mirtazapin /HIV-Protease-Inhibitoren
Trabectedin /HIV-Protease-Inhibitoren
P-Glykoprotein-Substrate /Dabrafenib
Deferasirox /Ritonavir
Haloperidol /HIV-Protease-Inhibitoren
Coffein /CYP1A2-Induktoren
Afatinib /HIV-Protease-Inhibitoren
Alitretinoin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Polatuzumab Vedotin /HIV-Protease-Inhibitoren
Guanfacin /HIV-Protease-Inhibitoren
Cabazitaxel /HIV-Protease-Inhibitoren
Cobimetinib /HIV-Protease-Inhibitoren, starke CYP3A4-Inhibitore
CYP3A4-Substrate, diverse /Enzalutamid
Siponimod /CYP3A4-Inhibitoren, starke
HIV-Therapeutika /Natriumzirconiumcyclosilicat
Encorafenib /CYP3A4-Inhibitoren
CDK4/-Inhibitoren / HIV-Protease-Inhibitoren

geringfügig

Rilpivirin /Ritonavir
Ospemifen /CYP3A4-Inhibitoren
Benzimidazol-Anthelminthika /Ritonavir
CYP3A4-, OATP1B1-, OATP1B3-Substrate /Remdesivir
CYP3A4-Substrate, diverse /Sarilumab
Trametinib /P-Glykoprotein-Inhibitoren, starke
Apalutamid /Ritonavir
Rifaximin /P-Glykoprotein-Inhibitoren
Ziprasidon /Ritonavir
Sulfasalazin /Ritonavir
Nitisinon /CYP3A4-Inhibitoren
Enfortumab Vedotin /HIV-Protease-Inhibitoren
Theophyllin und Derivate /Ritonavir
Vilanterol /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Antidepressiva, trizyklische /Ritonavir
Avacopan /HIV-Protease-Inhibitoren
Lamotrigin /HIV-Protease-Inhibitoren
Aripiprazol /HIV-Protease-Inhibitoren
Canagliflozin /Virustatika, enzyminduzierende
CD34+-angereicherte Zellpopulation /HIV-Therapeutika
Cyclophosphamid /HIV-Protease-Inhibitoren
Pixantron /HIV-Protease-Inhibitoren
Bupropion /Ritonavir
Tasimelteon /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Dutasterid /HIV-Protease-Inhibitoren
Aminochinoline /HIV-Protease-Inhibitoren
Ivermectin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
BCRP-Substrate /Ritonavir
Paroxetin /HIV-Protease-Inhibitoren
Bedaquilin /HIV-Protease-Inhibitoren
Antidiabetika /Protease-Inhibitoren
Alectinib /HIV-Protease-Inhibitoren
Cinacalcet /HIV-Protease-Inhibitoren
CYP3A4-Substrate, diverse /Encorafenib
Angiotensin-II-Antagonisten /Ritonavir
Eltrombopag /Ritonavir
CYP3A4-Substrate /Vemurafenib
Vitamin-K-Antagonisten /HIV-Protease-Inhibitoren
P-Glykoprotein-Substrate /Proteinkinase-Inhibitoren
Tezacaftor /P-Glykoprotein-Inhibitoren
Mirabegron /HIV-Protease-Inhibitoren
Loperamid /Ritonavir
H1-Antihistaminika, P-GP-Substrate /HIV-Protease-Inhibitoren
Dydrogesteron /HIV-Protease-Inhibitoren
Ibuprofen /Ritonavir
Cholinesterase-Hemmer /HIV-Protease-Inhibitoren
Schilddrüsenhormone /HIV-Protease-Inhibitoren
Antineoplastische Mittel /UGT1A1-Induktoren
CYP3A4-Substrate, diverse /Ledipasvir
CYP3A4, 2C- bzw. Pgp-Substrate /Cefiderocol
Bulevirtid /NTCP-Inhibitoren
Berotralstat /duale BCRP- und P-Glykoprotein-Inhibitoren
Vortioxetin /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Bromocriptin /HIV-Protease-Inhibitoren
Clindamycin /CYP3A4-Inhibitoren
Dekongestiva /Stoffe, die das QT-Intervall verlängern können
Riluzol /CYP1A2-Induktoren

unbedeutend

Granisetron /HIV-Protease-Inhibitoren
Rucaparib /CYP3A4-Inhibitoren, starke
Binimetinib /CYP1A2-Induktoren

Zusammensetzung

WRitonavir100 mg
HCalcium hydrogenphosphat+
HCopovidon+
HHyprolose+
HHypromellose+
HMacrogol+
HNatrium stearylfumarat+
HPolysorbat 80+
HSilicium dioxid, hochdispers+
HSorbitan laurat+
HTalkum+
HTitan dioxid+

W = Wirksamer Bestandteil
H = Hilfsstoff

Packungsgrößen

Preis und Darreichungsform

Packungsgröße Preis Darreichungsform
90 Stück 112.63 € Filmtabletten
30 Stück 45.91 € Filmtabletten

Rechtlichter Status und Verfügbarkeit

Packungsg. Verkehrsfähig Vertriebsfähig
90 Stück verkehrsfähig im Vertrieb
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